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Ordoñez, Ezequiel

Ezequiel Ordoñez (+ 10. April 1867 San Nicolás Peralta, Lierma, Mexico, gest.8. Febr. 1950 Mexico City, Mexico) war mexikanischer Ingenieur und Geologe.

Er absolvierte die National School of Engineers im Jahr 1891 mit den Gebieten der Topographie und Hydrographie. Bereits als Student unterrichtete er als Ersatz für Dozenten und nahm an der Kommission für den Entwurf der geologischen Karte von Mexiko teil. Er vertiefte sich im Bereich Vulkanologie, Geologie und Mineralogie.

1901 beteiligte er sich an den ersten Erkundungen der Ölregionen zusammen mit einer mexikanischen Kommission, die nach Überprüfung der Golfküste fand, dass kein Öl vorhanden war. Ordóñez behauptete jedoch das Gegenteil und beriet die Huasteca Petroleum Company, sich hier zu engagieren.

So entdeckte er den sogenannten Goldenen Gürtel, eine der produktivsten Regionen der aufstrebenden Ölindustrie. Seine Beobachtungsgabe und Entscheidungsfähigkeit ermöglichten die Abteufung ergiebiger Bohrungen, die es dem Unternehmen ermöglichten, zu einem der herausragendsten des Landes zu werden. Er arbeitete an der geol. Karte von Mexiko, die 1889 heraus kam.

Ordóñez gehörte verschiedenen wissenschaftlichen Gruppen an, nahm an zahlreichen Kongressen teil und schrieb zahlreiche Artikel und Aufsätze zur Archäologie und zur Geschichte des Erdöls in Mexiko. Ordoñez hatte mehrere Ehrenmitgliedschaften und war der Vorstand des Instituto de Geologia de Mexico. Das Mineral Ordonezit wurde nach ihm benannt.


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