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Pluton

(plural: Plutone)

sind Tiefengesteinskörper Magmatitkörper, welche durch Kristallisation aus großen Schmelzmassen in 5-10 km in der Erdkruste entstehen (erstarrter Gesteinskörper aus plutonischen Gesteinen).

Aufgrund des gegenüber der Erdoberfläche erhöhten Überlagerungsdruckes ist das Gefüge der Plutone in der Regel massig und gleichkörnig ausgebildet, porphyrische Strukturen sind zwar lokal ausgebildet, wobei jedoch die Grundmasse stets relativ große Kristalle aufweist. Die erhöhte Temperatur und die relativ hohe Wärmeisolierung in der Tiefe führen zu einer langsamen Abkühlung des Magmas, so dass relativ große Kristalle entstehen. Nach ihrer Stellung im magmatektonischen Zyklus unterscheidet man Prä-, Syn-, Spät- und Posttektonische Plutone.

Plutone sind der Beobachtung erst zugänglich, wenn ihre Gesteine infolge Abtragung (Erosion) ihres Sedimentdaches (Deckschichten) frei an der Erdoberfläche anstehen (z. B. Kirchberger Granit).

Plutone werden Ihrer Form nach eingeteilt in Vertikal-, Horizontal-, Trichter-, Pyramiden- und Kuppelplutone. Längsplutone erstrecken sich in Richtung benachbarter Falten; Querplutone liegen quer zum Faltenbau.

Weitere Unterscheidungen (nach Formen):

s.a. > Intrusion


Quellenangaben

  • Schwab, M.; 1980; Magmatismus (Vulkanismus und Plutonismus); in Hohl, R. (Hrsg,) Die Entwicklungsgeschichte der Erde; 188-201
  • Aktualisiert: Collector

Einordnung