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Bober-Katzbach-Gebirge

Steckbrief

Land

Polen

Re­gi­on

Niederschlesien (Dolnoslaskie), Woiwodschaft / Bober-Katzbach-Gebirge

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Steinbrüche.

Geo­lo­gie

Die Basis des Gebirges ist der Riesengebirgsgranit. Örtlich aber sind verschiedene Gesteine, z.B. Gneis, Schiefer, Grünstein / Diabas, Phyllit, Quarz, Marmor, Dolomit, Kalkstein, Sandstein, Porphyr und Basalt. In den drei südlichen Bergketten befindet sich eine Formation, die aus sedimentären Gesteinen besteht (Sandstein, Ton, die heute als Schiefer und Phyllit auftreten) und aus umgewandeltem Dolomit und Kalkstein, auch Marmor. An die vulkanischen Aktivitäten erinnern die Rhyolithe und Melaphyre in der Gegend von Schwarzbach, sowie die Kissenlava in der Umgebung von Lähn (Wleń). Im Ergebnis späterer vulkanischer Aktivitäten entstanden tertiäre Basalte in der Umgebung von Mauer (Pilchowice) und Berbisdorf (Dziwiszów), sowie eine Achatlagerstätte in der Nähe von Liebenthal (Lubiechowa) und Neukirch (Nowy Kościół).

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=4987
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Ausführliche Beschreibung

Das Katzbachgebirge, auch Bober-Katzbach-Gebirge, (polnisch Góry Kaczawskie) ist ein dem polnischen Riesengebirge vorgelagerter 30 km langer Gebirgszug. Der NS verlaufende Bergrücken mit Höhenlagen zwischen 400 und 724 m ist ein Faltengebirge bestehend aus Kalk-, Schiefergestein und Dolomit. Namensgebend ist der Fluss Katzbach.

Im W trennt der Bober das Katzbachgebirge vom Isergebirge, im S bildet das Hirschberger Tal und im O die Wütende Neiße die Grenze. Die höchste Erhebung ist der Skopiec.

Mineralien (Anzahl: 1)

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

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Fundort: Katzbachgebirge, Niederschlesien, Polen; Größe 9,3 x 9,6 cm

Sammlung: Guenni
Copyright: Guenni
Beitrag: Guenni 2008-01-22
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Fundort: Katzbachgebirge, Niederschlesien, Polen; Größe 6,5 x 6,6 cm

Sammlung: Guenni
Copyright: Guenni
Beitrag: Guenni 2008-01-22
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Fundort: Katzbachgebirge, Niederschlesien, Polen; Größe 7,6 x 6,7 cm

Sammlung: Guenni
Copyright: Guenni
Beitrag: Guenni 2008-01-22
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Gesteine (Anzahl: 14)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Grieben Reiseführer Bd.18, Riesen- und Isergebirge, nebst Lausitzer, Bober-Katzbach-Gebirge und Waldenburger Bergland, Grieben-Verlag, 1934, 253 S.
  • Schwarzbach, M. (1934). Beiträge zur Geologie des Bober-Katzbach-Gebirges I. Centralbl.f.Min. etc., Abt.B, Nr.5, S.401-13 + 448 (Nachtrag).
  • Schwarzbach, M. (1935). Beiträge zur Geologie des Bober-Katzbach-Gebirges II. Centralbl.f.Min. etc., Abt.B, S.273-89.
  • Schwarzbach, M. (1936). Beiträge zur Geologie des Bober-Katzbach-Gebirges III. Centralbl.f.Min. etc., Abt.B, S.118-19.
  • Schwarzbach, M. (1936). Oberlausitzer Schiefergebirge und Boberkatzsbachgebirge - ein stratigraphisch-tektonischer Vergleich. Abh.Naturf.Ges.Görlitz, 32, H.3, S.31-63.
  • Schwarzbach, M. (1938). Der geol. Bau des Erzbezirks von Kolbnitz-Hermannsdorf (Bober-Katzbach-Gebirge). Centralbl.f.Min. etc. S.67-75.
  • Schwarzbach, M. (1939). Die Tektonik des Bober-Katzbach-Gebirges - alte und junge Gebirgsbildung in einem Teilgebiet der Sudeten. Jb.d.Schles.Ges.f.vaterl.Cultur, 113, naturw. Reihe 8, S.4-52.
  • Schwarzbach, M. (1940). Das Bober-Katzbach-Gebirge im Rahmen des europ. Paläozoikums. Z.d.Dt.Geol.Ges. 92, S.164-72.

Weblinks:

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