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Prisma

Prisma in der Geometrie

ein Körper, der von 2 kongruenten, in parallelen Ebenen liegenden n-Ecken (Grundflächen) und n passenden Parallelogrammen (Mantelfläche) begrenzt ist (n-seitiges Prisma). Besteht der Mantel nur aus Rechtecken, d. h., liegen alle Kanten des Prismas senkrecht auf den Grundflächen, spricht man von einem geraden Prisma; sonst von einem schiefen Prisma. Sonderfälle: Parallelepiped: schiefes Prisma mit Parallelogrammen als Grundflächen; Quader: gerades Prisma, dessen Grundflächen Rechtecke sind. Sind die Grundflächen regelmäßige n-Ecke, heißt das Prisma regelmäßig.

Prisma in der Optik

ist ein durchsichtiger, keilförmiger Körper; er dient zur Totalreflexion (z. B. im Prismenglas) oder zur Ablenkung von Lichtstrahlen. Ein Prisma kann aus Glas, Quarz oder Steinsalz bestehen. Da der Ablenkungswinkel vom Brechungsindex des Stoffs, dieser aber von der Wellenlänge des Lichts abhängt, zerlegt das Prisma weißes Licht in die Spektralfarben. Brechung, Spektralapparat.


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