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Richter, Max

Prof. Dr. Max Richter (* 8. März 1900 Bingen; † 12. April 1983 West-Berlin) war ein deutscher Geologe und Paläontologe.

Richter promovierte 1921 an der Universität Bonn, wo er sich auch 1923 habilitierte. Er lehrte danach in Bonn, wurde dort 1929 apl. Professor. 1937 wurde er o. Professor an der Bergakademie Clausthal. 1950 erhielt er den Lehrstuhl für Geologie und Paläontologie an der FU Berlin. Er war der Vater des Geologen Dieter Richter.

Seine Forschungsgebiete waren die Geologie der deutschen Alpen. Er vermutete (1934) die Existenz eines Ur-Rheins im mittleren Miozän, der aus dem Gebiet des Kaiserstuhls in die niederrheinische Bucht floss und nur etwa 400 km lang war.


Literatur:

  • Geologischer Führer durch die Allgäuer Alpen zwischen Iller und Lech, Gebr. Borntraeger, Slg. Geol. Führer, Bd.24, 1924.
  • Allgäuer Alpen, Gebr. Borntraeger, Slg. Geol. Führer, Bd.45, 1966.
  • Vorarlberger Alpen, Gebr. Borntraeger, Slg. Geol. Führer, Bd.49, 1968.
  • Bau und Entstehung der deutschen Alpen, Gebrüder Borntraeger 1937.
  • Geologie, Das Geographische Seminar, Braunschweig, Westermann 1962.
  • Festschrift Max Richter zum 65. Geburtstag, Clausthal-Zellerfeld, Pieper 1965 (mit ausgewählten Aufsätzen von Richter), Hrsg. Reinhard Schönenberg, Paul Schmidt-Thomé, Max Richter.
  • Festschrift Max Richter zum 80.Geburtstag, Berliner Geowissenschaftliche Abhandlungen, Reihe A, Band 20, Berlin, Reimer 1980, Hrsg. Joachim Pohlmann, Max Richter.

Weblinks:


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