'._('einklappen').'
 

Rift

BILD:1147943409

Topographische Karte von Afrika, auf welcher das Riftsystem deutlich
zu erkennen ist.
Copyright-Public Domain
Bild: NASA, Riftzonen: Stefan

(Riss, Spalte, Graben, Taphrogeosynklinale)

Rift ist eine tektonische Dehnungszone der Kontinente und Ozeane, bzw. eine tektonische Grabenstruktur, welche durch Zerrung und Einbrechen der Erdkruste entstanden ist (Bruchschollenbildung). Während des Auseinanderbrechens der Erdkruste, bedingt durch Zerrung, sinken Blöcke im Bereich der Krustendehnung ab. Entlang dieser Störungen dringt Magma auf, welche die durch das Rifting entstandenen Räume ausfüllt, aber auch seitlich auseinanderfliesst und am Boden des Rift erstarrt.

Rifting ist die Bezeichnung für das Auseinanderbrechen der Kontinente . Die geologische Definition ist intrakontinentale Bruchspaltenbildung.

Riftzonen entstehen an den Schwachstellen der Lithosphäre. Diese Schwachstellen können durch aufschmelzen und verjüngen der Lithosphäre (z.B. sog. Mantle plume) oder an geologischen Verwerfungen und Störungen auftreten.

Riftsysteme sind Riftzonen, die miteinander oder als Folge des Rifting in Verbindung stehen .

Tektonische Gräben sind Täler, welche an beiden Hängen von Störungen begrenzt sind, wobei die dazwischen liegende Scholle abgesunken ist.

Ein typisches Beispiel ist das afrikanische Riftsystem (siehe nebenstehende Karte), welches sich von Syrien über die Halbinsel Sinai, das Rote Meer über den Golf von Aden, Äthiopien und Ostafrika bis nach Mozambique als System tektonischer Gräben erstreckt. (Im Afar-Dreieck von Äthiopien treffen drei Platten zusammen; die drei Riftsysteme bilden eine sogenannte " triple junction ", welche meist oder immer Ursache der Bildung von Riftstrukturen sind )

Ein weiteres Beispiel ist das mittelatlantische Rift, welches u.a. in Island deutlich zutage tritt


Quellenangabe


Einordnung


Navigation

Erde [ Vorherige: Kontinentaldrift | Nächste: Subduktion ]