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Leithakalk

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Zusatzangaben / Zusammenfassung

Der Leithakalk wurde nach dem Leithagebirge in Ostösterreich benannt. Es handelt sich um Kalksteinvorkommen. Er ist ein marines Sediment aus dem Badenium (Miozän).

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Sedimentäre Gesteine und Sedimente  ⇒ Karbonat-Sedimente und Sedimentäre Gesteine  ⇒ Kalk-Sedimente und Kalkstein  ⇒ Kalkstein

Andere Sprachen

Deutsch

Leithakalk

Englisch

leitha limestone

Ausführliche Beschreibung

Leithakalk hat einen hohen Biogenanteil, an seiner Bildung waren vor allem Kalkrotalgen beteiligt.
Auf wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Leithakalk ) wird auch der "Eggenburger Stein" (Zogelsdorfer Kalksandstein) dem Leithakalk zugeordnet, was aber NICHT zutreffend ist !! (der Zogelsdorfer Kalksandstein ist bedeutend älter als der Leithakalk, er stammt aus dem Untermiozän).
Hingegen werden manchmal auch Badenium-zeitliche Kalke des Weinviertels (z.B. die Mailberg-Formation des Buchbergzuges) dem Leithakalk zugerechnet.


Leithakalk ist ein relativ weit gefasster bzw. unklar definierter Begriff, es werden darunter sowohl Algenkalke als auch Kalksandsteine zusammengefasst. Auch pelitische Lagen können zwischengeschaltet sein. Die bekanntesten Steinbrüche sind der "Römersteinbruch" in St. Margarethen sowie die Brüche von Müllendorf, weiters Kaisersteinbruch, Loretto und Mannersdorf am Leithagebirge. Dazu kommen noch einige, teils als Fossilfundstellen sehr bekannte Steinbrüche in der Steiermark (wie etwa Retznei).



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