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Schmirgel (Наждак)

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Margarith und Korund
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Margarith und Korund

Naxos, Kykladen, Südliche Ägais, Griechenland. H:ca. 15cm.

Sammlung: Geomuseum Ialisos, Rhodos
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2017-05-25
Margarit und Korund
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Margarit und Korund

Naxos, Kykladen, Südliche Ägais, Griechenland. BB:ca. 15cm.

Sammlung: Geomuseum Ialisos, Rhodos
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2017-05-25
Margarit
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Margarit

Naxos, Kykladen, Südliche Ägais, Griechenland. H:ca. 15cm.

Sammlung: Geomuseum Ialisos, Rhodos
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2017-05-25

Zusatzangaben / Zusammenfassung

Schmirgel (Smirgel) ist ein Begriff für eine Art metamorph umgewandelter Bauxite, ergo ein metamorphes Gestein, bzw. ein kleinkörniges Gemenge aus Korund mit Magnetit, Hämatit und Quarz.

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Metamorphe Gesteine und Metasedimente  ⇒ Kontaktmetamorphe Gesteine

Andere Sprachen

Russisch

Наждак

Niederländisch

Amaril

Galicisch

Éimear

Französisch

Émeri

Englisch

emery

Spanisch

Esmeril

Portugiesisch

Esmeril

Deutsch

Schmirgel

Dänisch

Smergel

Polnisch

Szmergiel

alternativ genutzter Name

Deutsch

Smirgel

Ausführliche Beschreibung

Schmirgel bildet vielerorts grössere Gesteinsmassen, die teils als magmatische Bildungen, häufig auch kontaktmetasomatisch aus ehemaligen Bauxiten und Lateriten entstanden sind. Das Gestein ist meist dunkelbläulich bis grau und kantendurchscheinend. Schmirgel findet sich besonders am Cap Emeri auf der Insel Naxos, von wo er in großer Menge abgebaut wurde; im Gebirge Gumugh-Dagh bei Ephesus, Kulah, 30 Meilen von Gumngh, am Flusse Hermes, u. Nikoria auf der Insel Samos, ferner in Spanien u. Portugal, auf Jersey u. Guernsey, bei Drandorf (Schwarzenberg, Erzgebirge) in Sachsen (wo er in Glimmerschiefer und körnigem Kalk vorkommt), sowie Marmoskoje (Ural), Chester (Massachussetts, USA) u.a. Vorkommen.


Verwendung von Schmirgel

Schmirgel dient seiner großen Härte wegen (welche nur von der des Diamanten übertroffen wird) als Schleifmaterial. Der Laie denkt beim Begriff Schmirgel wohl zuerst an „Schmirgelpapier“. Dies hat was mit Schleifen zu tun und wird in Meyers Taschenlexikon erklärt als “mit Glasstaub, Sand- oder Quarzkörnern beschichtetes Papier zum Schleifen.“ – Und unter „Schmirgel“ oder „Smirgel“, dass es sich um ein „feinkörniges, sehr hartes Mineral handelt, eine Abart des Korunds.“ Natürliche Vorkommen wurden früher ausgebeutet. Und hier ist die griechische Insel Naxos genannt. Über Jahrhunderte beherrschte das Vorkommen von Drandorf (Erzgebirge) den europäischen Schmirgel-Handel. Heute wird Korund synthetisch hergestellt. In der Schleifbearbeitung wird heute neben Korund auf Siliciumcarbid und Diamantstaub gesetzt. Synthetischer Korund wird stark als Strahlmittel fürs Sandstrahlen verwendet. Der Vollständigkeit halber muss erwähnt werden, dass früher auch der sog. „Oberpfälzer Schmirgel“ eine gewisse Bedeutung hatte. Dies war natürlicher Granat mit der Härte 7-7,5. Er kommt nicht an die Härte des Korunds mit 9 oder gar des Diamants mit 10 heran.

Referenzen, Verweise und Literatur

Quellenangaben

Gesteinszuordnungen (0)