'._('einklappen').'
 

Transtrand-Konglomerat (Achatkonglomerat)

Weitere Funktionen

Zusatzangaben / Zusammenfassung

Das Transtrand-Konglomerat zählt zu den Sedimentiten. Aufgrund seiner Herkunft (eine horizontale, 200 Meter breite Lage genau unter dem Öje-Diabas in der Dalarna), eignet es sich vorzüglich als Leitgeschiebe. Charakteristisch für dieses Gestein sind Einlagerungen von Achaten in einer Matrix aus grau-rotem Quarzitsandstein.

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Sedimentäre Gesteine und Sedimente  ⇒ Klastische Sedimente  ⇒ Psephit

Andere Sprachen

Spanisch

Transtrand conglomerado

Englisch

transtrand conglomerate

Deutsch

Transtrand-Konglomerat

Ehemaliger Name

Deutsch

Achatkonglomerat

Ausführliche Beschreibung

Genese
Das Transtrand-Konglomerat hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich, welche sich in mehreren Schritten vollzogen hat. Zuerst bildete sich eine basaltische Magma. Diese Schmelze war mit viel Wasser und und Gasen angereichert, so dass sich beim Austritt der Lava viele Hohlräume innerhalb der Gesteinsschmelze bilden konnten. Diese Hohlräume wurden später mit SIO2 reichem Wasser aufgefüllt, wobei sich durch den hohen Anteil an Kieselsäure, Achatmandeln bilden konnten. Durch die folgende Verwitterung des Vulkanits wurde das Gestein bis auf die härteren Achatmandeln zerstört, die sich als sedimentärer Geröllschutt abgelagert haben. Im Laufe der folgenden Jahrmillionen, wurde der Sand, in dem sich die Achate befanden zu Quarzitsandstein umgewandelt, und es entstand das Transtrand-Konglomerat als neues Sedimentit.

Gefüge
Die Matrix schwankt zwischen grau bis grau-rot, und besteht aus einem Quarzitsandstein (in der metamorphen Umwandlung steht der Quarzitsandstein zwischen einem Sandstein und einem Quarzit). In der Matrix verteilt finden sich überwiegend rote Achate, mit mehr oder weniger deutlicher Achatisierung.


Herkunft
Das Anstehende befindet sich in einem nur 200 Meter breiten Gang, der horizontal unter dem des Öje-Diabas liegt. Es befindet sich in der Schwedischen Region Dalarna; 5 Km westlich der Stadt Valunäs.

Referenzen, Verweise und Literatur

Literatur

  • HESEMANN 1975, Kristalline Geschiebe der nordischen Vereisungen, Seite 128


Quellenangaben

Gesteinszuordnungen (0)