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Bordvika-Ignimbrit

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Bordvika-Ignimbrit
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Bordvika-Ignimbrit

Geschiebefund aus Dänemark/Hanstholm. Größe: 9 X 8,5 cm; Pyroklastisches Gestein mit Herkunft Glitrevann Caldera aus der Oslo-Region.

Sammlung: Jörg
Copyright: Jörg
Beitrag: Jörg 2011-12-25

Zusatzangaben / Zusammenfassung

Ignimbrit mit Herkunft Glitrevann Caldera, Oslo-Region. Aufgrund seines isolierten und bekannten Anstehenden, zählt der Bordvika-Ignimbrit zu den Leitgeschieben.

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Magmatisches Gestein und Sediment  ⇒ Kristallin magmatisches Gestein  ⇒ Normal kristallines Gestein  ⇒ Feinkörnig kristallines Gestein  ⇒ Rhyolithisches Gestein  ⇒ Quarzporphyr  ⇒ Ignimbrit

Andere Sprachen

Spanisch

Bordvika Ignimbrita

Englisch

bordvika ignimbrite

Deutsch

Bordvika-Ignimbrit

Dänisch

Bordvika-Ignimbrit

Ausführliche Beschreibung

Herkunft

Das Anstehende des Bordvika-Ignimbrit liegt in der Glitrevann Caldera, ca. 30 km WSW von Norwegens Hauptstadt Oslo gelegen. Die Glitrevann Caldera ist die westlichste Caldera im Oslo-Rift und wird im Westen durch einen Wall silurischer Gesteine begrenzt, welche direkt in das präkambrische Gestein Südnorwegens übergehen. Östlich von ihr finden sich permische Plutonite.

Gefüge

Das Gefüge des Bordvika-Ignimbrit weist mehrere typische Merkmale auf, die dieses Gestein unverwechselbar machen: 1. Gerundete und korrodierte, helle Quarzeinsprenglinge, welche ein Größe von ca. 3 mm erreichen. Die Oberfläche der Quarze wirkt in Geschiebefunden matt und spöde. 2. Desweiteren finden sich kleinere, oft eckige Einsprenglinge von Feldspäten mit rotbraunem Farbton, der bis zu einem hellen "Ziegelrot" variieren kann. 3. Im Bordvika-Ignimbrit kommen neben den kleineren Einsprenglingen, die dem Gestein das Aussehen eines Tuffitgesteins verleihen, größere Einsprenglinge von mehreren cm Größe vor. Diese sind i.d.R. dunkelbraun gefärbt und stellen Klasten von mitgerissenen Basalten und Porphyren dar. Gelegentlich treten diese größeren Bruchstücke auch in scharzer Färbung auf. Die Ränder dieser größeren Klasten heben sich ebenfalls scharf begrenzt von der dichten Grundmasse ab, sind jedoch nicht immer deutlich eckig in der Ausprägung. Die Bezeichnung Tuffit trifft für den Bordvika-Ignimbrit nicht zu, da sein Gehalt an Pyroklasten deutlich über 75% liegt. Bei manchen Exemplaren ist die Dichte an mitgeführten Bruchstücken so hoch, dass die Grundmasse mit bloßem Auge nicht mehr sichtbar ist.

Genese

Bordvika-Ignimbrite zählen als pyroklstische Gesteine zu den Extrusiva. Ihre Entstehung basiert auf dem explosionsartigen Vukanausbruch, welcher initial die Glitrevann Caldera formte.

Alter

Die Enststehung dieser Gesteine fällt in die Zeit der permischen Riftbildung und beträgt ca. 295 Millionen Jahre.

Quellennachweis

Jörg

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