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Digerberg-Konglomerat

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Oslo-Ignimbrit
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Oslo-Ignimbrit

Geschiebefund aus Dänemark/Hanstholm. Größe: 5 cm. Porphyr führendes Konglomerat mit Herkunft Dalarna.

Sammlung: Jörg
Copyright: Jörg
Beitrag: Jörg 2011-07-24
Digerberg-Konglomerat
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Digerberg-Konglomerat

Geschiebefund aus Dänemark/Hanstholm. Größe: 5 cm. Porphyr führendes Konglomerat mit Herkunft Dalarna.

Sammlung: Jörg
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Beitrag: Jörg 2011-07-24
Digerberg-Konglomerat
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Digerberg-Konglomerat

Leitgeschiebe aus Dalarna. Eigenfund im Geschiebemergel auf ein abgeerntenes Maisfeld in Tangstedt Kreis Pinneberg Schleswigholstein. September 2014 Größe 4,3cm b 3,3cm h 1,7cm stark

Sammlung: wieger
Copyright: wieger
Beitrag: wieger 2016-02-01
Fundstelle: Tangstedt / Pinneberg, Landkreis / Schleswig-Holstein / Deutschland

Zusatzangaben / Zusammenfassung

Der Begriff Digerberg-Konglomerate umfasst eine Gruppe Gesteine, mit dem Herkunftsgebiet Dalarna in Mittelschweden. Diese Konglomerate können in ihrem Aussehen stark variieren, weisen jedoch immer ein gemeinsames Charakteristicum auf, nämlich dass sie generell Porphyr führend sind.

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Sedimentäre Gesteine und Sedimente  ⇒ Klastische Sedimente  ⇒ Psephit

Andere Sprachen

Spanisch

Digerberg conglomerado

Deutsch

Digerberg-Konglomerat

Englisch

digerberg conglomerate

Ausführliche Beschreibung

Merkmale

Digerberg-Konglomerate umfassen eine Gruppe von Agglomeratlaven, Breccien, rein sedimentären Konglomeraten und Tuffiten. Ihnen gemeinsam ist immer das Vorhandensein von Fragmenten aus Porphyr, welche sich in einer feinkörnigen Matrix befinden, die verschiedene Farbvarianten aufweisen kann.
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<brclear>Wie alle anderen Konglomerate auch, werden die Digerberg-Konglomerate nach ihren Klasten, also den Gesteinsbestandteilen unterschieden. Kommt im Konglomerat nur eine einzige Gesteinssorte vor, wird das Gestein „monomikt“ genannt. Bestehen die Einsprenglinge jedoch aus verschiedenen Gesteinen, bezeichnet man das Gefüge als „polymikt“.
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<brclear>Die hohe Gesteinslast in den tiefen Schluchten des Anstehenden, bewirkte eine starke Kompression der Gesteinsfragmente. Dieses hatte zur Folge, dass die Matrix der Digerberg-Konglomerate besonders zäh, fest, und widerstandsfähig ist. Nicht selten werden diese Gesteine, besonders wenn ihre Matrix den Farbton von roten Laven aufweist, mit Extrusivgesteinen verwechselt, was sie jedoch nicht sind. Aufgrund ihrer Genese zählen Digerberg-Konglomerate zu den Sedimentiten.
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Alter

Das Entstehungsalter der Digerberg-Konglomerate wird mit ca. 1,6 Milliarden Jahre benannt.

Referenzen, Verweise und Literatur

Literatur

  • Hesemann J. 1975: Kristalline Geschiebe der nordischen Vereisungen, S. 125-128
  • Zandstra J. G. 1988: Noordelijke kristallijne gidsgesteenten, E. J. Brill 1988

Quellennachweis

Gesteinszuordnungen (0)

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