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Ignimbrit

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Ignimbrit Geschiebe von den Alandinseln
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Ignimbrit Geschiebe von den Alandinseln

Eigenfund 2.9.2016 zwischen Ellerbek und Tangstedt im Einzugsbereich der Ellerbeker Rinne Kreis Pinneberg Schleswig Holstein Glazialgeschiebe aus der Rinnenfüllung nach dem abtauen der Gletscher de...

Sammlung: wieger
Copyright: wieger
Beitrag: wieger 2016-10-09
Ignimbrit als Geschiebe
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Ignimbrit als Geschiebe

Herkunft: Dalarna, Schweden

Copyright: Gerhard Schöne
Beitrag: Stefan 2005-10-27
Ignimbrit
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Ignimbrit

verhärteter Tuff aus Gesteinsfragmenten und Kristallen; Fundort: Vulkan Gunung Agung, Bali, Indonesien (Eruption 1963)

Sammlung: Collector
Copyright: Collector
Beitrag: Collector 2006-03-03
Ignimbrit
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Ignimbrit

Ölberg, Schriesheim, Odenwald, Baden-Württemb. 3.2013.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2013-03-18
Ignimbrit
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Ignimbrit

Verwitterter Ignimbrit, angeschliffen. Fundort: Tangstedt. Die angeschliffene Seite ist 6,2cm breit. Die Fiamme-Strukturen in Kombination mit Feldspateinsprenglingen der Grundmasse sind schön zu er...

Sammlung: wieger
Copyright: wieger
Beitrag: wieger 2017-04-21

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Magmatisches Gestein und Sediment  ⇒ Kristallin magmatisches Gestein  ⇒ Normal kristallines Gestein  ⇒ Feinkörnig kristallines Gestein  ⇒ Rhyolithisches Gestein  ⇒ Quarzporphyr

Nächst niedrigere Stufe

Bordvika-Ignimbrit

Särna-Quarzporphyr

Åland-Quarzporphyr

Andere Sprachen

Deutsch

Ignimbrit

Spanisch

Ignimbrita

Englisch

Ignimbrite

alternativ genutzter Name

Englisch

welded tuff

Ausführliche Beschreibung

(lat.: ignis = feuer, imber = Schauer)

Ein pyroklastisches, saures bis intermediäres, magmatisches Gestein, das aus feinen, heißen Magmafragmenten in hoch erhitzten vulkanischen Gasen entstanden ist.

Nach aktueller IUGS-Definition verhärteter Tuff aus verschmolzenen Kristall- und Gesteinsfragmenten in einer glasartigen Matrix.

Ignimbrite entstehen als Ablagerung pyroklastischer Ströme, welche aus einer Dispersion von Gesteins- und Lavafragmenten in heißen Gasen bestehen und welche sich als geschlossene Masse vom Ausbruchsort fortbewegen (Pyroklastische Wolke, Glutwolke). Die Ablagerungen können bis zu einigen Metern dick werden und sich über Flächen von über 1.000km² erstrecken.

Die meisten Ignimbrite sind rhyolithisch, aber auch dacitisch, trachytisch oder phonolithisch. Sie haben einen hohen Anteil an bimsartigen sowie glasigen (tw. verschmolzenen) Partikeln; je nach dem Grad der Verschmelzung unterscheidet man zwischen lockeren (Gluttuffe), verhärteten (Schmelztuffe, welded tuffs), homogenisierten (vitriophyrischen) Ignimbriten mit lavaartigem Fließverhalten.

Sogenannte Flammen (ital. fiamme) sind flachgedrückte mm- bis mehrere cm-lange Glasfladen, welche typisch für Ignimbrite sind und ihnen dadurch eine Parallelstruktur verleihen.

Neben den Bims- und Glasanteilen enthalten Ignimbrite vielfach zerbrochene Einsprenglinge von Quarz, Sanidin, Plagioklas, Biotit, Amphibol und anderen Mineralien. Ältere Ignimbrite zeigen Erscheinungen der Entglasung.


Links

Magma, Magmatische Gesteine, Pyroklastite, Tuff, Porphyroid


Quellenangaben

Gesteinszuordnungen (3)