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Kalkstein

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Kalkstein
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Kalkstein (SNr: 052)

Kalkstein, hell Frankenalb

Sammlung: Gesteinslehrsammlung
Copyright: Goethe-Universität Frankfurt am Main
Beitrag: Stefan 2009-01-25
Kalkstein
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Kalkstein (SNr: 053)

Kalkstein, dunkel Eifel

Sammlung: Gesteinslehrsammlung
Copyright: Goethe-Universität Frankfurt am Main
Beitrag: Stefan 2009-01-25
Fluorit
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Fluorit (SNr: 201704241)

Fluoritestufe vom Höcherberg bei Alland, BB 60mm, Fund vom April 2017,

Sammlung: Mineralien Niederösterreichs von Ing.Wolfgang Jungwirth
Copyright: WJungwirth
Beitrag: WJungwirth 2017-04-26
Fluorit
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Fluorit (SNr: 201704242)

Fluoritstufe vom Höcherberg bei Alland,BB 65mm, Fund vom April 2017,

Sammlung: Mineralien Niederösterreichs von Ing.Wolfgang Jungwirth
Copyright: WJungwirth
Beitrag: WJungwirth 2017-04-26
Geschichteter Kalkstein
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Geschichteter Kalkstein

Lindos, Gemeindebezirk; Rhodos, Insel; Südliche Ägais (Νότιο Αιγαίο); Griechenland.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2017-05-23
Konglomerat
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Konglomerat

Schmetterlingstal (Petaloudes); Petaloudes, Gemeindebezirk; Rhodos, Südliche Ägais, Griechenland.

Sammlung: Naturkundemuseum Petaloudes, Rhodos
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2017-05-26

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Sedimentäre Gesteine und Sedimente  ⇒ Karbonat Sedimente und Sedimentäre Gesteine  ⇒ Kalk-Sedimente und Kalkstein

Nächst niedrigere Stufe

Aragonit-Kalkstein

Bankkalk

Calcit-Kalkstein

Faxekalk

Fossilkalk

Hallstätter Kalk

Kalk-Gerüststein

Kalk-Kornstein

Kalk-Mikrospatstein

Kalk-Mikrostein

Kalk-Packstein

Kalk-Pseudospatstein

Kalk-Schlammstein

Kalk-Spatstein

Kalk-Verbundstein

Kalk-Wackestein

Kalkhaltige Sinter

Kieselkalk

Kreide (Gestein)

Lahnmarmor

Leithakalk

Massenkalk

Mikroonkoid-Kalkstein

Onkoid-Kalkstein

Ooid-Kalkstein

Peloid-Kalkstein

Pisoid-Kalkstein

Plattenkalk

Ruinenmarmor

Andere Sprachen

Deutsch

Kalkstein

Englisch

limestone

Ausführliche Beschreibung

Kalkstein
Kalkstein

Kalksteinfelsen in den südfranzösischen Cevennen Schlucht des Tarn, nahe La Malène

Collector

Kalkstein ist ein Sedimentgestein.

Farbe: grau, hellgrau, weiß, bräunlich, rötlich, bläulich bis schwarz

Mineralbestand: hauptsächlich zusammengesetzt aus Calcit und Dolomit, als Verunreinigungen treten z.T. beträchtliche Mengen Ton, Sand, Kohle und Bitumen auf.

Gefüge: dicht, feinkörnig, mitunter spätig, locker, porös, tuffig, häufig brekzienartig. In vielen Kalksteinen treten Fossilien bzw. Fossilienreste auf.


Entstehung

Kalkstein ist ein dichtes bis grobkörniges Sedimentgestein, das zu mindestens 80% aus Calcit (Kalkspat) besteht. Viele Kalksteine entstehen in Flachmeerbereichen, wobei aus übersättigten Lösungen Calcit und Dolomit ausfallen.

Das Gestein kann aus feinkristallinem Kalksschlamm oder aus zusammengeschwemmten Kalkschalen oder anderen karbonatischen Organismenresten entstanden sein. Diese große Gruppe bildet die organogenen oder zoogenen Kalksteine, die aus Schalenresten, Korallenstöcken usw. entstanden. Die bevorzugten Bildungsräume waren die warmen Flachmeere im Paläozoikum und Mesozoikum. Die Einteilung der organogenen Kalksteine erfolgt nach dem geologischem Alter (z.B. Devon-, Karbon-, Jurakalk) oder nach bestimmten Fossilien (jurassische Korallenkalke, Muschelkalke).

In karbonathaltigen Süßwässern, besonders im Bereich der Quelle, kommt es zu einer Ablagerung von lockeren tuffigen Quellabsätzen (Kalktuff (Tuffkalk), Kalksinter, Travertin (bei einigen Autoren ist Kalktuff ein Synonym für Kalksinter und Travertin). Auch Tropfsteine sind Kalksinterbildungen.

Kalksteine treten in großer struktureller Vielfalt und Variationsbreite auf (Beispiele: Muschelkalkstein, "Jura Marmor", Solnhofener Plattenkalk, Knollenkalke, Rogenstein, Serpulit, Trochitenkalk).

Färbende Beimengungen sind Limonit, Hämatit, Glaukonit, organische Kohlenstoffverbindungen (Bitumina). Stark bituminöse Kalksteine geben beim Anschlagen mit dem Hammer einen Geruch nach Schwefelwasserstoff ab ("Stinkkalke"). Pyrit oder Markasit kommen gelegentlich vor. Kalksteine zeigen häufig Suturen, die als Stylolithen bezeichnet werden und durch Drucklösung von Calcit im festen Gestein entstanden sind. Wenn Kalkgesteine Bitumenenthalten spricht man von Stink- oder Asphaltkalken. Sind größere Mengen von Ton enthalten spricht man von Mergel

Alle Kalksteine brausen im Gegensatz zu Dolomitstein schon mit kalter, verdünnter Salzsäure unter Entwicklung von Kohlendioxid stark auf. Die Stärke der Kohlendioxidentwicklung kann ein Hinweis auf die Höhe des Calcitanteils sein, doch reagieren feinkörnige Kalksteine heftiger als grobkörnige.

siehe > Plattenkalk, Ton, Sediment, Kalk, Evaporit


Karst

Wenn Kalk verwittert, so spricht man von Karst. Dieser Vorgang geschieht sehr großflächig und es entstehen Karstgebiete wie die Schwäbische Alb. Regenwasser mit einem pH-Wert unter 7 gilt als sauer. Dies geschieht durch Aufnahme von Kohlenstoffdioxyd CO2. Chemisch ausgedrückt diffundiert das CO2 der Luft ins Wasser und bildet teilweise Kohlensäure (H2CO3). Die Kohlensäure dissoziiert nun in HCO3- und H+ und ist so in der Lage, den Kalk (CaCO3) zu lösen. Dieses saure Wasser dringt durch die Spalten der Kalkschichten und löst es langsam auf. Dort, wo das Wasser auf undurchlässige (Lehm)schichten trifft, staut es sich und fliesst konzentriert durch Spalten ab. Dadurch entstehen Hohlräume, die sich im Laufe von Jahrmillionen zu riesigen Gangsystemen entwickeln können. In diese Hohlräume wiederum tropft weiterhin saures Oberflächenwasser mit gelöstem Kalk. Der gelöste Kalk reichert sich an und bildet Tropfsteine. Je nach Alter erreichen diese, Stalaktiten und Stalakmiten genannten, Tropfsteine enorme Maße. Erst in jüngster Zeit wurde in Österreich ein Tropfstein entdeckt von 18 Metern Höhe und 2,5 Meter Basis-Durchmesser, "Dicke Berta" genannt. Diese Höhlen kennt man weltweit in allen Karstgebieten. Viele wurden als Schauhöhlen erschlossen.

siehe Karst


Vorkommen

  • Eines der weltweit verbreitesten Gesteine
  • Deutchland: Fränkische Alb, Harz, Rheinisches Schiefergebirge, Schwäbische Alb, Thüringer Schiefergebirge, Weserbergland, Mainfranken, Westfälische Bucht.

Verwendung

Kalksteine sind wichtige Baustoffe, entweder direkt als Baustein oder gebrannt als Kalk. Wichtiger Ausgangstoff für die chemmische Industrie (Düngemittel) oder als Zuschlagstoff in der Metall-, Hütten- und Glasindustrie.


Quellangaben

Gesteinszuordnungen (73)





 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 







 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 




 
 
 
 
 
 
 



 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 



 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 




 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 


 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

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Aktualität: 24. Sep 2017 - 16:46:46