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Schlacke

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Verhüttungsschlacke - Marienstein
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Verhüttungsschlacke - Marienstein

Blaue Eisenschlacke, Breite ca. 1,5 cm

Sammlung: Garfield
Copyright: Garfield
Beitrag: Garfield 2020-11-24
Fundstelle: Marterholz / Lichtentanne / Zwickau, Landkreis / Sachsen / Deutschland
Schlacke, Kelten
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Schlacke, Kelten

Bergbaurevier Neuenbürg, Bereich Grösseltal, xx=7cm, keltische Schlacke mit hohem Eisenanteil

Sammlung: Reinhold
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2012-11-12
Fundstelle: Neuenbürg / Enzkreis / Karlsruhe, Bezirk / Baden-Württemberg / Deutschland
Schlacke
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Schlacke

keltisch, Neuenbürg, Nordschwarzwald, Bereich Grösseltal, BB 90 mm

Sammlung: Reinhold
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2014-12-16
Fundstelle: Neuenbürg / Enzkreis / Karlsruhe, Bezirk / Baden-Württemberg / Deutschland
Vulkanische Schlacke
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Vulkanische Schlacke

mit Anlauffarben, Insel Sao Miguel, Azoren, Bildbreite 90 mm

Sammlung: Reinhold
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2015-01-28
Fundstelle: Sao Miguel, Insel / Azoren (Ilhas dos Açores), Autonome Region / Portugal
Schlacke
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Schlacke

Eisenschlacke, ca. 45 x 30 mm; Csaterberge, Burgenland, AT, 2015.

Sammlung: ÖAW, Forschungsgruppe Quartärarchäologie
Copyright: oliverOliver
Beitrag: oliverOliver 2015-05-04
Fundstelle: Csaterberge / Kohfidisch, KG / Kohfidisch, Gemeinde / Oberwart, Bezirk / Burgenland / Österreich
Schlacke
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Schlacke

Historische Eisenschlacke (blau) aus der Sormitz, unterhalb der Grubersmühle. BB = 5 cm. Gefunden 1992. Deutschland/Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Remptendorf/Rauschengesees

Sammlung: Hendrik S.
Copyright: Hendrik S.
Beitrag: Hendriks 2016-05-18
Fundstelle: Sormitz / Rauschengesees / Remptendorf / Saale-Orla-Kreis / Thüringen / Deutschland

Zusatzangaben / Zusammenfassung

Schlacke hat mehrere Bedeutungen:

  • Metallurgie: Schlacke ist ein Sekundärprodukt aus der Erzverhüttung
  • Verbrennungsprozesse: Schlacke ist ein Verbrennungsrückstand aus einem Verbrennungsprozess
  • Petrographie: Die Kruste von vulkanischen Auswurfprodukten (Pyroklastite) - siehe Vulkanische Schlacke
  • Medizin: Vermeintliche Stoffwechselabbauprodukte im menschlichen Körper, siehe Entschlackung
  • in der englischen Sprache wird als („Slag“) taubes Gestein im Bergbau bezeichnet, wohingegen die Schlacke vulkanischer Auswurfsprodukte ("Scoria") heißt.

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Magmatisches Gestein und Sediment  ⇒ Fragmentiertes magmatisches Gestein und Sediment  ⇒ Vulkanoklastische Magmatische Gesteine und Sedimente  ⇒ Pyroklastische Gesteine und Sedimente  ⇒ Pyroklastische Gesteine



Gesteine  ⇒ Sedimentäre Gesteine und Sedimente  ⇒ Fragmentiertes magmatisches Gestein und Sediment  ⇒ Vulkanoklastische Magmatische Gesteine und Sedimente  ⇒ Pyroklastische Gesteine und Sedimente  ⇒ Pyroklastische Gesteine



Gesteine  ⇒ Künstliche und natürliche Oberflächenablagerungen  ⇒ Fragmentiertes magmatisches Gestein und Sediment  ⇒ Vulkanoklastische Magmatische Gesteine und Sedimente  ⇒ Pyroklastische Gesteine und Sedimente  ⇒ Pyroklastische Gesteine

Andere Sprachen

Deutsch

Schlacke

Englisch

slag

Ausführliche Beschreibung

Petrographisch

Wenn Magma mit hohem Gasgehalt im Schlot eines Vulkanberges emporsteigt, schäumt es infolge der Druckentlastung auf und zerfällt in blasige Fetzen, die schließlich herausgeschleudert werden. Die groben Fetzen werden als Schlacken bezeichnet. Die blasige Natur der Schlacke beruht auf der Entgasung des Materials während der Eruption, bzw. während der Abkühlung beim Flug.

Fördert ein Vulkan ausschließlich Schlacke, spricht man von einer Schlackeneruption. Während des Fluges kühlt das Material ab und es entstehen so genannte Pyroklastite (von griechisch pyr = feuer und klásis = zerbrechen), zu denen sich auch feinere Partikel wie Staub und Asche gesellen. Auch Gesteinstrümmer, die von der Schlotwandung während der → Eruption abgerissen wurden, zählen zu den Pyroklastiten. (wissen.de)

Blasenreiche Schlacken haben mehr als 30% Hohlraumvolumen. Schlackentephra und Schlackentuffe bestehen zumeist aus unverschweißten Pyroklastiten mit unregelmäßig blasig-schlackigen Formen.

Schlacken sind gewöhnlich dunkelgrau bis schwarz, mit teilweise hohem Fe-Anteil. Die Oberfläche mancher Schlacken kann blau-irisierend sein; wenn Schlacke oxidiert, geht die Farbe in braunrot über. Die Zusammensetzung ist meist basaltisch bis andesitisch.

Schlackenkegel (englisch cinder cone oder scoria cone)

bestehen aus nur locker geschichteter Tephra, die lediglich durch die Schwerkraft zusammengehalten wird. Ihre Flanken haben je nach Durchmesser der Schlacken einen Winkel von typischerweise um 33°.

Wird aus Vulkanschloten nur Lockermaterial gefördert, häufen sich die groben Fragmente in einem Wall um den Schlot an und bauen den Schlackenkegel auf. Sie sind die häufigsten Vulkane auf den Kontinenten, in Mitteleuropa sind sie aus der Eifel bekannt. Das Profil eines solchen Kegels ist durch den maximalen Böschungswinkel festgelegt, bei dem die Schuttmassen noch stabil sind, ohne hangabwärts zu rutschen. Die größeren, nahe am Gipfel herabfallenden Bruchstücke können sehr steile und standfeste Hänge bilden. Die feineren Teilchen werden weiter vom Schlot weggetragen und führen an der Basis des Kegels zu sanfteren Hängen. Der klassische konkave Vulkankegel mit seinem Zentralschlot am Gipfel lässt diese Veränderung der Hangform erkennen.

Beispiele sind der Paricutín in Mexiko und der Sunset Crater in Arizona.

Schweißschlackenkegel (engl. spatter cone)

Wenn ausgeworfene Lavafetzen bei ihrer Landung noch geschmolzen sind, nennt man sie ”Schweißschlacken“. Schweißschlackenkegel setzen sich aus größeren Lapilli und vulkanischen Bomben zusammen. Diese Bestandteile sind groß genug, um nach dem Ausstoß noch nahe an der Schmelztemperatur zu landen und so beim Aufprall zu Schweißschlacken zu verkleben. Die Flanken eines Schweißschlackenkegels sind oft wesentlich steiler als die eines Schlackenkegels.

Beispiele sind der Puʻu ʻŌʻō am Kīlauea auf Hawaiʻi und der Eldborg auf Island.


Vulkanisch

Durch Entgasung oft bizarr verformte, erstarrte Lava, häufig mit Gemengeteilen anderer Herkunft.


Referenzen, Verweise und Literatur

Quellenangabe

  • Erweiterung Petrographie: Collector
  • Brockhaus Enzyklopädie

Gesteinszuordnungen (2)

Lokationen mit GPS-Informationen