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Schriftgranit

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Bilder (14 Bilder gesamt)

Schriftgranit
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Schriftgranit

Größe: 45x30x20 mm; Fundort: Adui, Mittlerer Ural, Ural, Russland

Copyright: Pavel M. Kartashov
Beitrag: slugslayer 2009-06-21
Schriftgranit Püllersreuth
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Schriftgranit Püllersreuth

Oberpfalz, Bayern. B:21cm.

Sammlung: Stadtmuseum_Pleystein
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2010-09-16
Schriftgranit
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Schriftgranit

Schriftgranit, BB = ca.10 cm; Fundort: Matzersdorf bei Tittling / Bayrischer Wald

Copyright: DerRoheStein
Beitrag: bardenoki 2007-07-13
Schriftgranit
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Schriftgranit

Größe: 13,1 x 9,8 cm; Fundort: Adui, Mittlerer Ural, Ural, Russland

Copyright: Rock Currier
Beitrag: slugslayer 2010-12-07
Schriftgranit
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Schriftgranit

Größe: 10 x 7,5 cm; FO: Pegmatitaufschluss an der Eisenbahnstrecke in der Nähe des ehemaligen Bahnhofes Wolkenburg, Sachsen, Deutschland

Copyright: Fritzi
Beitrag: Fritzi 2013-08-21
Schriftgranit
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Schriftgranit

Bildbreite etwa 5 cm; Fundort: Dörrmorsbach, Spessart

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2006-02-24

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Magmatisches Gestein und Sediment  ⇒ Kristallin magmatisches Gestein  ⇒ Normal kristallines Gestein  ⇒ Grobkörnig kristallines Gestein  ⇒ Granitisches Gestein  ⇒ Granit

Andere Sprachen

Deutsch

Schriftgranit

Englisch

graphic granite

alternativ genutzter Name

Deutsch

Runengranit

Deutsch

Runit

Ausführliche Beschreibung

Eine Verwachsung von Quarz und Mikroklin, meist in Alkaligesteinen. Schriftgranite entstehen aus einer eutektikalen Schmelze (Schmelze im Temperaturminimum eines Schmelzdiagrammes von Mikroklin und Quarz). Schriftgranite bilden sich durch gleichzeitige Kristallisation von Mikroklin und Quarz, wobei der Quarz von Mikroklin orientiert umwachsen wird, typischerweise in Pegmatiten.

Die Bezeichnung "Schriftgranit" wurde 1813 von Brongniart erfunden, dann von Haüy vorgeschlagen und 1827 von K.C. von Leonhard eingeführt. In der Grundmasse von weißem oder hellem Feldspat liegen dunkle, graue Quarze, die bei einem entsprechenden Anschnitt des Gesteinstückes wie Schriftzeichen aussehen. Diese Zeichen sehen wie arabische, häbräische Buchstaben oder germanischen Runen aus.

Referenzen, Verweise und Literatur

Literatur

  • Fersmann, A.E. (1928): Die Schriftstruktur der Granitpegmatite und ihre Entstehung. Z. Krist., 69: 77-104.
  • Koritnig, S. (1983): Schriftgranit. Aufschluss, 34 (12): 527-33, Heidelberg.
  • Lijn, P. (1923): Schriftgraniet. - De levende Natuur, 27; Amsterdam.
  • Schäfer, R. (1996): Schriftgranite und Ignimbrite aus dem Münsterländer Kiessandzug. Geschiebekunde aktuell, 12 (3): 4 S., Hamburg.
  • Uebel, R. (1983): Petrogenese der Schriftgranite. - Fortschr. D. Min. 61, Beih. 1: 210-12.

Quellangaben

Gesteinszuordnungen (0)