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Skarn

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Grossular
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Grossular

Ein 6.5cm x 5.5cm grosser Grossularkristall auf einer 15cm x 10cm x 14cm grossen Stufe; Gefunden in Kristiansand in Norwegen.

Sammlung: Lars23
Copyright: Sascha Gemballa
Beitrag: Lars23 2018-04-13
Grossular
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Grossular

Grossular xx,Skarn. Stufe:12x7cm,St.Richard,Rittersgrün,Rev.Breitenbrunn,; Erzgebirge,Sachsen,Deutschland

Sammlung: alihofi
Copyright: alihofi
Beitrag: alihofi 2009-03-01
Kupfersulfide mit Cu-Sek. Mineralen und mikroskopisch Scheelit
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Kupfersulfide mit Cu-Sek. Mineralen und mikroskopisch Scheelit  E
Analysiert mit EDX

Cu-W-Skarn (evtl. aus der Zementationszone) von der Halde 235 bei Antonsthal, Schwarzenberger Kuppel, Sachsen, 4 cm hoch

Sammlung: Sebastian
Copyright: Sebastian
Beitrag: Sebastian 2018-01-18
Skarn. Gangstück: Kassiterit
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Skarn. Gangstück: Kassiterit

D: 10cm. Quarz und Skarn; Sungai Lembing, Pahang, Malaysia

Sammlung: Doc Diether
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2008-03-11
Grossular xx
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Grossular xx

Skarn. St.Richard, Rittersgrün, Breitenbrunn, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland, Kristalle bis 6mm

Sammlung: Graul
Copyright: Graul
Beitrag: Graul 2010-04-05
Skarn mit Cassiterit
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Skarn mit Cassiterit

Luchsbachtal, Pöhla, Erzgebirge, Sachsen;
9x8cm.

Sammlung: Doc Diether
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2011-07-19

Zusatzangaben / Zusammenfassung

s.a. > Geologisches Portrait/Skarn

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Metamorphe Gesteine und Metasedimente  ⇒ Metasomatische und Hydrothermale Gesteine  ⇒ Silikat- und Erz-Metasomatit

Nächst niedrigere Stufe

granatite

Andere Sprachen

Deutsch

Skarn

Englisch

skarn

Spanisch

skarn

alternativ genutzter Name

scarn

(Co-)Typlokalität

(Co-)Typlokalität

Schweden/Värmland, Provinz/Filipstad, Gemeinde/Persberg

Ausführliche Beschreibung

Skarn ist ein alter schwedischer Bergbaubegriff, welcher ursprünglich benutzt wurde, um jede Art silikatischer Ganggesteine oder tauber Gesteine zu beschreiben, welche mit eisenhaltigen sulfidischen Lagerstätten assoziiert waren, welche stellenweise paläoproterozoische Kalksteine im schwedischen Bergbaurevier Peterberg ersetzten. Im modernen Sprachgebrauch bedeutet Skarn Calcium-haltige Silikate jeglichen Alters. In den USA wird oft der Begriff "Tactite" synonym mit Skarn benutzt.

Skarne oder "Erlane" sind Gesteine, die bei der Metasomatose aus Kalk- oder Dolomitgesteinen durch Reaktion der Carbonatmineralien mit SiO2 bzw. am magmatischen Intrusivkontakt entstehen. Sie werden auch manchmal als Kalksilikatgesteine bezeichnet, was jedoch nicht korrekt ist, da Kalksilikatgesteine metamorph und nicht metasomatisch gebildet werden.

Skarne werden - im weitesten Sinne - durch Massen- oder durch chemischen Transport und Reaktionen zwischen benachbarten Lithologien gebildet. Sie müssen nicht unbedingt magmatischen Ursprungs sein; auch zwei benachbarte Schichten, wie z.Bps. BIF und ein Kalkstein können während der Metamorphose (Metasomatose) mit Austausch von Metallen und Fluiden unter Bildung eines Skarns reagieren.

Am häufigsten jedoch wird der Begriff Skarn benutzt, um metasomatische Zonen zu beschreiben, welche zwischen Nebengestein benachbart zu Graniten liegen. Skarne, welche durch Reaktion zwischen metamorph-sedimentären Schichten entstanden sind, werden auch als chemische Skarne oder Skarnoide bezeichnet.

werden in Exoskarne oder Endoskarne unterschieden. Sie finden sich am häufigsten am Kontakt saurer bis intermediärer Magmatite (Granit, Granodiorit, Monzonit, Tonalit) und deren subvulkanischen Äquivalenten).

  • Exoskarne treten an der Außenseite der Granite auf, aus welchen sie entstanden und sind meist Verwitterungen des Nebengesteins.
  • Endoskarne, inklusive Greisen, bilden sich innerhalb der granitischen Masse, gewöhnlich in einer späteren Phase der Intrusion in Form sich überkreuzender Stockwerken, als Abkühlungsklüften und an den Rändern und oberen Partien des Granits.

Je nach Art der metasomatisch betroffenen Gesteine unterscheidet man auch zwischen

  • Kalkskarnen
  • Dolomit- und Magnesiumskarnen

  • Skarnoide Skarne, welche durch Reaktion zwischen metamorph-sedimentären Schichten entstanden sind, werden auch als chemische Skarne oder Skarnoide bezeichnet. Es sind skarnähnliche, jedoch nicht durch Metasomatose entstandene metamorphe Gesteine, sondern aus kieselig-karbonatischem Ausgangsmaterial gebildet.

Beispiel: Marmoreinlagerungen im Metapelitschiefern


Skarne bestehen meist aus folgenden charakteristischen Mineralien: Klinopyroxen, Amphibol, Diopsid, Hedenbergit, Plagioklas, Vesuvian, Epidot, Ca-Granate (Grossular und Andradit), Zoisit und Wollastonit, Ilvait, Magnetit, Dolomit, Calcit sowie eine Vielzahl anderer Silikate, Oxide, Sulfide, ferner Fluorit, Baryt, Scheelit u.a.

Verwendung

Skarne sind oft wirtschaftliche bedeutende Lagerstätten für Cu-, Pb-, Zn-, Fe-, Au-, Mn-, Sn- und W.



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Referenzen, Verweise und Literatur

Links


Quellangaben

  • Definition und Kategorisierung nach Wimmenauer (s.u.)
  • Verfasser: Collector

Literatur

  • Ramberg, 1952; The Origin of Metamorphic and Metasomatic Rocks; Chicago
  • Turner, F.J.,1968; Metamorphic Petrology
  • IUGS-SCMR ; 2004; Subcommission on the Systematics an Nomenclature of Metamorphic Rocks
  • Wimmenauer, W., 1985; Petrographie der magmatischen und metamorphen Gesteine

Gesteinszuordnungen (1)