'._('einklappen').'
 

Tholeiit (Tholeiitbasalt)

Weitere Funktionen

Bilder (4 Bilder gesamt)

Tholeyit
Aufrufe (Bild: 1194198501): 3741
Tholeyit

Beschilderung vor Ort; Schaumberg bei Tholey im Saarland

Sammlung: rtbstone
Copyright: rtbstone
Beitrag: rtbstone 2007-11-04
Tholeyit
Aufrufe (Bild: 1194198821): 3640
Tholeyit

Bruchstück

Sammlung: rtbstone
Copyright: rtbstone
Beitrag: rtbstone 2007-11-04
Tholeiit
Aufrufe (Bild: 1439234602): 749
Tholeiit

Sichuan, China. 2015.

Sammlung: Geologisches Museum Peking
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2015-08-10
Tholeyit
Aufrufe (Bild: 1194198684): 3593
Tholeyit

Kugelverwitterung bei Tholeyit

Sammlung: rtbstone
Copyright: rtbstone
Beitrag: rtbstone 2007-11-04

Zusatzangaben / Zusammenfassung

(benannt nach Tholey im Saarland)

Tholeiitbasalt ist ein dichtes, dunkles, basisches Ergußgestein, eine Varietät von Basalt. Hauptgemengteile sind Plagioklas (Ca-reich, > 50%) und Augit.

Gruppierung

Zugehörig zu

Andere Sprachen

Deutsch

Tholeiit

Spanisch

tholeiita

Englisch

tholeiite

französisch

Tholéiite

Ehemaliger Name

Deutsch

Tholeiitbasalt

alternativ genutzter Name

Englisch

tholeiitic basalt

Deutsch

Tholeit

Deutsch

Tholeyit

Ausführliche Beschreibung

Als Einsprenglinge können Plagioklas (An 70-95) und Pyroxen auftreten. Weitere Gemengteile sind Olivin und Erzmineralien. Basalte sind häufig säulig ausgebildet. Die Basaltsäulen stehen meist senkrecht zur Abkühlungsfläche, also in einem Lavastrom senkrecht, in einer Kuppe meilerförmig und in einem Gang liegen sie waagerecht.

Farbe: dunkelgrau bis schwarz.


Tholeiit ( oder Tholeit, Tholeyit )

Eine Bezeichnung, welche seit über 100 Jahren für erhebliche Verwirrung in der Petrologie sorgte. Ursprünglich ( ca. 1870) als doleritischer Trapp aus Albit und Ilmenit erklärt; 1887 von Rosenbusch als Olivin-armes oder Olivin-freies Plagioklas-Augit-Gestein mit intersertaler Textur definiert. Danach gewöhnlich für eine Basalt-Varietät aus Labradorit, Augit, Hypersthen oder Pigenonit mit Olivin oder Quarz und intertitialem Glas gebraucht. 1962 durch Yoder und Tilley chemisch als Hypersthen-normativer Basalt definiert und bis heute allgemein verwendet. Die IUGS empfahl 1989 die Bezeichnung Tholeiitischer Basalt anstelle Tholeiit.


Links


Literatur

  • Yoder, H.S.; Tilley, C.E.; 1962; Origin of Basalt Magmas: An experimental Stdy of Natural and Synthetic Rock Systems; Journ. of Petrol., Oxford; Vol 3, 342-532 (Tholeiit)

Vorkommen

  • Deutschland: Tholey (Nahe), Lausitz, Nordpfälzer Bergland, Westerwald, Siebengebirge, Vogelsberg.

Quellangaben