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Adinol (adinola)

Weitere Funktionen

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Metamorphe Gesteine und Metasedimente  ⇒ Metasomatische und Hydrothermale Gesteine  ⇒ Feldspatmetasomatit

Andere Sprachen

Deutsch

Adinol

Spanisch

adinola

Englisch

adinole

alternativ genutzter Name

Deutsch

Adinolit

Ausführliche Beschreibung

Adinol, Adinolit, Adinolfels, ein hornfelsartig dichtes, splittrig brechendes Gestein, das durch Kontaktmetamorphose bei gleichzeitiger Natrium-Metasomatose (Metasomatose) aus Tonschiefern hervorgegangen ist. Besonders im mitteleuropäischen Variszikum weit verbreitet im unmittelbaren Kontakt zu kleineren basischen Intrusionen (z.B. Lagergänge). Bei gebändertem Gefüge spricht man von Desmositen, bei fleckigem Gefüge von Spilositen.

(Quelle: GeoDZ, 2000)

Ein metamorphes Gestein; eine Varietät von Hornfels, welche meist im Bereich von Diabasen (neu definiert als Dolerit oder Mikrogabbro ) auftritt.

Ein dichtes, hornstein- oder felsitähnliches Gestein von mattem, jaspisartigem, flach muscheligem Bruch, grauen, roten oder grünen, oft lagen- oder partienweise wechselnden Farben, das sich durch verhältnismäßig leichte Schmelzbarkeit vor dem Lötrohr und namentlich durch hohen, auf einer Beimengung von Albit beruhenden Natrongehalt (bis 10 %) auszeichnet. Solche Adinole erscheint einerseits als Kontaktmetamorphose von Schiefern in Berührung mit körnigen Diabasen, andererseits, namentlich von Kieselschiefer begleitet, als normale Einlagerungen in Kulmschichten, z. B. im Harz, Nassau, Hessen, Westfalen

(Quelle: Meyers Konv. Lexikon, 1888)

Referenzen, Verweise und Literatur

Quellangaben

Gesteinszuordnungen (0)