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Alkali-Basalt (basalto alcalino)

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Alkalibasalt
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Alkalibasalt

Alkalibasalt mit normativem Nephelin-Gehalt Fundort: Gaulsberg, Altenstadt, Vogelsberg, Hessen

Copyright: Collector
Beitrag: Collector 2006-03-03
Natrolith
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Natrolith

Halápi Hügel; Zalahaláp, Tapolcai Basin; Balaton; Veszprém, Komitat; Ungarn. D (Druse): 14 cm.

Sammlung: Mineralien-Slg. Lorand-Universität
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2014-07-13

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Magmatisches Gestein und Sediment  ⇒ Kristallin magmatisches Gestein  ⇒ Normal kristallines Gestein  ⇒ Feinkörnig kristallines Gestein  ⇒ Basaltisches Gestein  ⇒ Basalt

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Alkali-Basalt

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alkali-basalt

Spanisch

basalto alcalino

Ausführliche Beschreibung

Alkalibasalte sind melanokrate Ergußgesteine mit dichtem bis feinkörnigem, bisweilen porphyrischem, aber auch großporigem, porös-blasigem Gefüge. Sie unterscheiden sich chemisch von Tholeiitbasalten durch ihren höheren Gehalt an Alkalimetallen, vor allem Natrium, im Verhältnis zu Aluminium und Silizium, und damit mineralogisch durch das Auftreten von Foiden als Hauptgemengteile. Es werden olivinfreie Tephrite und olivinführende Basanite unterschieden. Gröbere Varianten werden wie bei den Tholeiitbasalten als Dolerite bezeichnet. Alkalibasalte sind wie Tholeiitbasalte häufig säulig ausgebildet. Varietäten mit großporigem, porös-blasigem Gefüge werden im Handel als "Basaltlava" bezeichnet.

Besonderheiten: "Manche Gesteine der eben genannten Gruppen zeigen bei der Verwendung als Pflasterstein, aber auch schon im Steinbruch oft eigenartige 'Krankheitserscheinungen'. Sie bekommen graue Flecken, von denen Sprünge ausgehen, die das Gestein in erbsen- bis kirschgroße Körner zerfallen läßt. Dabei bleibt das Gestein auch mikroskopisch durchaus frisch. In mindestens einem Teil der Fälle beruht die Erscheinung auf ungleichmäßiger Entwässerung des in den Gesteinen enthaltenen Analcims. 'Sonnenbrennerbasalte' sind technisch kaum zu verwenden und durch ihr regelloses Auftreten im Steinbruchbetrieb sehr störend." Zitat aus: BRUHNS, W. & RAMDOHR, P. (1972): Petrographie. - Sammlung Göschen, Bd. 173; 7. Aufl.: 141 S., 21 Fig.; Walter de Gruyter, Berlin.

Referenzen, Verweise und Literatur

Quellangaben

Gesteinszuordnungen (0)