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Kohleneisenstein (blackband ironstone)

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Kohleneisenstein - Blackband Ironstone
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Kohleneisenstein - Blackband Ironstone

Rock specimen of blackband ironstone. The Moat Pit, Roslin, 5 miles south-west of Dalkeith, Edinburgh, Scotland. Description: The sample is a grey-brown to black fine-grained organic-rich shale whi...

Copyright: British Geological Survey P521343
Beitrag: Collector 2011-12-08
Kohleneisenstein - Blackband Ironstone
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Kohleneisenstein - Blackband Ironstone

Blackband ironstone from the Lumbo - Denhead field three miles south-west of St. Andrews, Fifeshire. Description: A specimen of blackband ironstone from the Lumbo - Denhead field three miles south-...

Copyright: British Geological Survey P527591
Beitrag: Collector 2011-12-08
Blackband Ironstone - Ironstone Works
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Blackband Ironstone - Ironstone Works

Ruinen der Ironstone Works Dockra by Barrmill, North Ayrshire, Schottland

Copyright: Roger Griffith Roger1954
Beitrag: Collector 2011-12-08

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Sedimentäre Gesteine und Sedimente  ⇒ Eisen Sedimente und Eisengesteine

Andere Sprachen

Englisch

blackband

Deutsch

Kohleneisenstein

alternativ genutzter Name

Englisch

black band iron-ore

Englisch

blackband ironstone

Deutsch

schwarzes Bandeisenerz

Deutsch

Schwarzstreif

Spanisch

siderita carbonosa

Ausführliche Beschreibung

Kohleneisenstein, auch Blackband (black band iron-ore) oder Schwarzstreif genannt, ist eine flözartige Ablagerung von Eisenerz in karbonischen Sedimenten, welches häufig zusammen mit Steinkohle auftritt. Dabei handelt es sich um ein schwarzes, mattes bis schimmerndes dickschieferiges Gestein, das sich aus einem Gemenge von Siderit mit einem Kohlenanteil von 12–35 % zusammensetzt. Das Erz enthält einen Eisenanteil von durchschnittlich 24–30 % Eisen. Verunreinigt wird es meistens durch Anteile Mergel, Sand oder Ton. Seine schwarze Färbung erhält der Kohleneisenstein durch seinen, über 10 prozentigen Anteil an Steinkohle. Trotz der Verunreinigungen ist Kohleneisenstein ein Erz, das sich ausgezeichnet für die Eisengewinnung eignet.

In einigen Steinkohlenformationen bildet Kohleneisenstein bis zu 0,7 Meter mächtige Flöze. Diese treten in Deutschland im Rheinisch-Westfälischen Steinkohlenrevier verstärkt in den Bereichen Sprockhövel, Gelsenkirchen oder Dortmund-Aplerbeck auf. In englischen oder auch in den schottischen Steinkohlenrevieren erreichen die Kohleneisensteinflöze bedeutende Mächtigkeit. Zuerst gefunden wurde Kohleneisenstein im Jahr 1801 in Schottland. Seit Anfang der 1830er Jahre wurde es zur Eisenherstellung benutzt. Die ehemals bedeutende schottische Eisenindustrie basierte auf den großen Vorkommen von Kohleneisenstein. (Quelle: Wikipedia: Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar)

Auszug aus Meyers Konversationslexikon 1865
"Im Thoneisenstein (Sphärosiderit) ist Spateisenstein (Siderit) innig mit Thon oder Mergel gemischt; dieses Gemenge bildet kugelige, knollige oder nierenförmige Massen oder auch konzentrisch schalige Kugeln von muscheligem, zuweilen auch faserigem Bruch. Der Eisengehalt des Thoneisensteins beträgt 28–40 Proz. Er kommt hauptsächlich in der Steinkohlenformation vor und zwar namentlich in England (Yorkshire, Derbyshire, Südwales) und in Nordamerika (Appalachische Kohlenmulde), aber auch in Deutschland (Westfalen, Wesergebirge, Oberschlesien).

Der Kohleneisenstein (Schwarzstreif, engl. Blackband) ist ein Thoneisenstein, welcher durch Steinkohle (über 10 Proz.) schwarz gefärbt ist. Das Erz besitzt ein geschichtetes, gestreiftes Ansehen, bildet meist zusammenhängende Lager und enthält durchschnittlich 24–30 Proz. Eisen; es wurde zuerst 1801 von Mushet in Schottland aufgefunden und wird seit Anfang der 1830er Jahre zur Eisendarstellung benutzt. Die ausgedehnte Eisenindustrie Schottlands beruht auf dem Vorkommen dieses Erzes; auch in England (Südwales), Westfalen (Hörde), Schlesien (Waldenburg) wird Kohleneisenstein als Eisenerz benutzt"

Das karbonische Kohleneisenstein ist nicht identisch mit dem paläozoischen Bändererz

Referenzen, Verweise und Literatur

Weblinks

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