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Roteisenstein (bloodstone)

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Bilder (8 Bilder gesamt)

Roteisenstein
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Roteisenstein (SNr: 028a)

Roteisenstein, grob Lahn-Dill

Sammlung: Gesteinslehrsammlung
Copyright: Goethe-Universität Frankfurt am Main
Beitrag: Stefan 2009-01-21
Roteisenstein - Hämatit
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Roteisenstein - Hämatit

Gangstück. Bindweide, Steinebach, Siegerland, Rheinl.-Pfalz. L:7cm.

Sammlung: Doc Diether
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2011-07-05
Roteisenstein
Aufrufe (Bild: 1317408092): 2688
Roteisenstein

Fundort: Hammerbrücke, Vogtland, Sachsen, Deutschland, Bildbreite ca.6,5cm

Sammlung: Jochen1Knochen
Copyright: Jochen1Knochen
Beitrag: Jochen1Knochen 2011-09-30
Roteisenstein mit Geoden und Haematit-Kristallen
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Roteisenstein mit Geoden und Haematit-Kristallen

Stufe ca. 10,5 x 7 x 5,5cm. Waldfund in der Nähe des Parkplatzes (ca. 300m) südlich unterhalb des Grand Brézouard.

Sammlung: HBreuer
Copyright: HBreuer
Beitrag: HBreuer 2017-05-28
Roteisenstein mit Quarz-Kristallen mit Haematit-Überzug
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Roteisenstein mit Quarz-Kristallen mit Haematit-Überzug

Stufe ca. 6 x 5 x 5 cm. Waldfund in der Nähe des Parkplatzes (ca. 300m) südlich unterhalb des Grand Brézouard.

Sammlung: HBreuer
Copyright: HBreuer
Beitrag: HBreuer 2017-05-28
Roteisenstein mit Quarz-Geoden mit Haematit-Kristallen
Aufrufe (Bild: 1495985513): 102
Roteisenstein mit Quarz-Geoden mit Haematit-Kristallen

Stufe ca. 8,5 x 7 x 5 cm. Waldfund in der Nähe des Parkplatzes (ca. 300m) südlich unterhalb des Grand Brézouard.

Sammlung: HBreuer
Copyright: HBreuer
Beitrag: HBreuer 2017-05-28

Zusatzangaben / Zusammenfassung

Chemisches Sedimentgestein besteht zu einem großen Teil aus Eisenverbindungen wie Hämatit Fe2O3 (dunkelgrau, schwacher Metallglanz) und Goethit FeO(OH) (rötlichbraun), die im Zusammenhang mit submarinem Vulkanismus (Vulkanit) ausgefällt wurden.


Der Begriff "Roteisenstein" wird teilweise auch für das Mineral "Hämatit" verwendet.

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Sedimentäre Gesteine und Sedimente  ⇒ Eisen Sedimente und Eisengesteine

Andere Sprachen

Spanisch

piedra sangre

Englisch

red iron ore

Deutsch

Roteisenstein

alternativ genutzter Name

Englisch

bloodstone

Deutsch

Roteisenerz

Ausführliche Beschreibung

(Roteisenerz), Mineral aus der Ordnung der Anhydride, bildet die mikro- und kryptokristallinischen Varietäten des Eisenglanzes, besteht demnach wesentlich aus Eisenoxyd (mit 70% Eisen), das allerdings meist durch fremde Substanzen (Thon, Quarz, Kalk) verunreinigt ist.

Man unterscheidet:

  • faseriges Roteisenerz (roten Glaskopf), nierenförmige, traubige und stalaktitische Aggregate von faseriger Struktur, die langfaserigen (Blutstein, Hämatit) oft zu eigentümlich keilförmigen Stücken mit glatten, metallisch glänzenden Begrenzungsflächen abgeändert;
  • dichtes Roteisenerz, derb und eingesprengt, auch als Pseudomorphose, von flachmuscheligem und ebenem Bruch, bräunlichrot bis dunkel stahlgrau schimmernd;
  • ockeriges Roteisenerz (roten Eisenocker), derb und eingesprengt, als Überzug, blutrot bis bräunlichrot, von erdigem Bruch, matt und abfärbend.

Dem Roteisenstein würden ferner alle diejenigen Thoneisensteine, Kieseleisensteine und oolithischen Eisenerze beizuzählen sein, die im Gegensatz zu den braunen Strichfarben der Brauneisensteine eine rote bis rötlichbraune Strichfarbe besitzen.

Roteisenstein tritt, und zwar gewöhnlich gleichzeitig in allen oben unterschiedenen Varietäten, als Lager oder auf Gängen in sehr verschiedenen Formationen auf, besonders in den azoischen (Thüringen, Sachsen, Böhmen) und den ältern Sedimentformationen: im Silur (Harz, Böhmen), im Devon (Nassau, Westfalen), im Kulm, der untern Abteilung der Steinkohlenformation (Nassau), seltener und weniger mächtig gelegentlich auch in jüngern Formationen.

Über den Zusammenhang der devonischen Roteisensteinlager Nassaus mit den Schalsteinen derselben Gegend s. Schalstein. Ganz außerordentlich verbreitet, wenn auch nur in mikroskopischen Mengen, ist der Roteisenstein als färbende Substanz an sich farbloser Mineralspezies (Quarz, Feldspat etc.). Roteisenstein dient namentlich zur Eisengewinnung, wobei die Beschaffenheit und die relative Menge der Verunreinigungen bei der Ähnlichkeit der Natur sowohl der beiden Eisenerze als auch der beigemengten Substanzen dieselbe Bedeutung wie beim Brauneisenstein besitzen. Ferner dient Roteisenstein als Schleif- und Poliermaterial, der thonreiche, weiche Thoneisenstein (Rötel, bei Saalfeld, im Alpenkalk Tirols, Bayerns, Steiermarks) als Anstreichfarbe und zur Herstellung der Rotstifte, betrügerisch als Beschwerungs- und Färbungsmaterial. Der magnesiahaltige Magnoferrit vom Vesuv gehört zur Gruppe des Spinells.

Referenzen, Verweise und Literatur

Quellangaben

  • Meyers Konversations-Lexikon, 1888

Lexikonverweise

Gesteinszuordnungen (0)