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Ganggesteine (Subvulkanite)

Weitere Funktionen

Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Magmatisches Gestein und Sediment

Nächst niedrigere Stufe

Kullait

Särna-Tinguait

Andere Sprachen

Deutsch

Ganggesteine (Subvulkanite)

Spanisch

subvulcanita

Englisch

subvulkanite

alternativ genutzter Name

Deutsch

Ganggesteine

Deutsch

Subvulkanite

Ausführliche Beschreibung

Eine Zwischenstellung zwischen Plutoniten und Vulkaniten nehmen die Ganggesteine (Subvulkanite) ein, deren Ausgangsschmelze auf dem Weg an die Erdoberfläche in Aufstiegskanälen und -spalten steckengeblieben ist. Somit nimmt auch ihr Gesteinsgefüge meist eine Zwischenstellung ein. Seltener kommt es zu einem wesentlich anders gearteten Mineralbestand und Gefüge als bei beim entsprechenden Muttergestein (Tiefengestein). Diese Gesteinstypen werden als gespaltene Ganggesteine bezeichnet und sind keine Textur-Varietäten gewöhnlicher plutonischer oder vulkanischer Gesteine.


Charakteristika der Ganggesteine

  • Ganggsteine treten in dykes (Lamprophyre), Röhren (engl: pipes) (Kimberlite) oder in schmalen Extrusionen (Lamproite) auf.
  • Feldspäte und Feldspatoide, wenn vorhanden, sind begrenzt auf die Grundmasse; Kimberlite enthalten keine Feldspäte
  • Enthalten gewöhnlich hydrothermal gealterten Olivin, Biotit, Plagioklas und Pyroxene
  • Rodingit ist ein metasomatisch gealtertes Ganggestein, wahrscheinlich aus Dolerit entstanden. Es besteht wesentlich aus Augit und Hydrogrossular. Das Gestein kommt assoziiert mit serpentinisierten Peridotiten und anderen Gesteinen der Ophiolith-Suite vor. Typlokalität ist der Roding River, Dun Mountain, Nelson, Neuseeland. Weitere Vorkommen im Lengtal / S-Binntal (Schweiz)

Die wichtigsten Vertreter der Ganggesteine sind Lamprophyre, Lamproite und Kimberlite.

Referenzen, Verweise und Literatur

Quellangaben

  • Erweitert / Aktualisiert: Peter G Seroka

Literatur

  • Wimmenauer, W.; 1978; Petrographie der magmatischen und metamorphen Gesteine

Gesteinszuordnungen (2)