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Anina-Steierdorf

Steckbrief

Land

Rumänien

Re­gi­on

Caras-Severin, Kreis / Banat / Anina-Steierdorf

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Steierdorf-Anina ist eine Stadt mit 10.886 Einwohnern im SW Rumänien.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Tagebaue und Bergwerke (untertage). Aufgelassen, jetzt Geo-Park.

Geo­lo­gie

Phlebopteris angustiloba. Steinkohle.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Anina



Anina

WGS 84: 
Lat.: 45,0909084° N, 
Long: 21,8532497° E
WGS 84: 
Lat.: 45° 5' 27,27" N,
   Long: 21° 51' 11,699" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=22432
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Ausführliche Beschreibung

Die Stadt war im Laufe des 19. und 20. Jhd. ein wichtiges Zentrum des Steinkohlebergbaus. 1858 wurde die erste Steierdorfer Eisenhütte gebaut. Hier gab es Kohle von vorzüglicher Qualität. Damit wurden Dampfschiffe, Eisenbahnen sowie die Maschinenbauindustrie versorgt. 1856 wurde ein Koksofen und 1861 der erste Hochofen in Betrieb gesetzt. 1913 wurde das Eisenwerk jedoch nach Reschitz verlegt. Heute sind die Kohlevorkommen in Anina weitgehend erschöpft.

2002 wurden in einer Höhle in der Nähe der Stadt die ältesten 40.000 Jahre alten menschlichen Hinterlassenschaften Europas gefunden.

Anina repräsentiert die bedeutendste Lagerstätte für Jura-Fossilien in den S Karpaten: Pflanzen und Tiere, sehr gut erhalten und verschiedenartig. Die fossile Lagerstätte wurde bei den großen Tagebauen und dem Untertagebau gefunden.

Die Hinterlassenschaften der Kohle Industrie sind bedeutend (Österreichische Industrie-Architektur): N-Bruch (Anina I, II, II und IV). Der Kohle-Abbau begann 1792, kurz nach der Entdeckung des ersten Kohle-Ausbisses. Der Abbau wurde 2006 beendet. Ist jetzt ein Geo-Park.

Mineralien (Anzahl: 1)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Barbu, O. (1995). Phlebopteris angustiloba in der fossilen Flora von Anina-Steierdorf (Rumänien). Aufschluss, Jg.46, Nr.1, S.47-48.
  • Bucur, I.I. (1997). Formatiunile mesozoice din zona Resita-Moldova Noua, Cluj-Napoca, 214 S.
  • Givulescu, R. (1998). Flora fosila a Jurasicului inferior de la Anina. Ed. Acad. Romane, Bucuresti, 90 S.
  • Popa, M.E. (2000). First find of Mesozoic tetrapod tracks in Romania. Acta Palaeont. Romaniae, 2: 387-90.
  • Popa, M.E. (2001). Ponor SSSI (Site of Special Scientific Interest). Lower Jurassic Paleoflora. In: I.I. Bucur, Filipescu, S., Sasaran, E. (Ed.). Algae and carbonate platforms in W part of Romania. Field trip guidebook. Babes-Bolyai Univ., Cluj-Napoca, S.167-71.
  • Popa, M.E. (2005). Aspects of Romanian Early Jurassic Palaeobotany and Palynology. Part VI. Anina, an exceptional locality. Acta Palaeont. Romaniae, 5: 375-78.
  • Popa, M.E. and Kedzior, A. (2006). Preliminary ichnological results on the Steierdorf Formation in Anina, Romania. In: Z. Csiki (Ed.), Mesozoic and Cenozoic vertebrates and paleoenvironments, Bucuresti, S.197-201.
  • Popa, M.E. and Van Konijnenburg - Van Cittert, J.H.A. (2006). Aspects of Romanian Early - Middle Jurassic palaeobotany and palynology. Part VII. Successions and floras. Progr. Natural Sciences, 16: 203-12.
  • Pienkowski, G., Popa, M.E. and Kedzior, A. (2009). Early Jurassic sauropod footprints of the S Carpathians, Romania: palaeobiological and palaeogeographical significance. Geol. Quarterly, 53(4): 461-70.

Weblinks:

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