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Baia Mare (Nagybanya)

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Rumänien / Maramures, Kreis / Baia Mare (Nagybanya)

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=7428
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Verkürzte Pfadangabe

Baia Mare, Maramures, RO
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Mineralien-Museum:

Mineralien (Anzahl: 80)

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Barytr
Slg. thdun5
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
1 BM
Berthieriti
Von der Herja Mine kommen wohl die besten Berthieritstufen. Dichte radialstrahlige Aggregate mit Kristallen von 10-15 cm Länge. Oft in Paragenese mit [Plumosit] oder als [Pseudomorphose] nach [Antimonit].
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
1 BM
Calciti
Calcit aus Herja kommt häufig in Form von weißen Bällen vor, die Schneebällen ähneln. Die größten waren bis zu 95 mm groß. Des Weiteren tritt Calcit in rhomboedrischer und skalenoedrischer Form auf. Oft sind die Aggregate durch Einschlüsse von Jamesonit oder Boulangerit ´schwarz eingefärbt´.
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
2 BM
Fizélyit (TL)i
Herja ist die Typlokalität von [Fizelyit]. Das Mineral wurde erstmals 1913 von J.Krenner beschrieben. Der Name Fizelyit ehrt den Entdecker des Pb-Ag-SB Erzes, den Oberingenieur S. Fizely. Die prismatischen Kristalle haben eine Länge bis zu 3 cm, sind etwa 1-2mm dick und zeigen eine deutliche Längsriefung. Oft sind die Stufen dieses selten Minerales komplett mit Plumosit überkrustet. 1999 fand man sehr schöne Stufen auf welchen Kristalle bis 3 cm Länge saßen. Die Kristalle waren allerdings nicht mit [Plumosit] überwachsen sondern zeigten einen hohen metallischem Glanz. Die Paragenese von [Fizelyit] aus Herja besteht aus [Galenit], [Semseyit], [Pyrit], [Quarz], [Sphalerit], [Dolomit], [Jamesonit] und [Pyrrhotin].
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
r
Slg. thdun5
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
2 BM
Fluoriti
Aus Herja kamen bisher Würfel bis 2cm Größe.
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
1 BM
Galenitr
Slg. thdun5
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
2 BM
Gipsi
Von der Herja Mine sind klare und auch durch Plumosit dunkelgefärbte Gipskristalle von mehreren cm Länge bekannt. Nicht so häufig und von vielen Sammlern gesucht sind Gips-xx in Parargenese mit Antimonit.

(Quelle: HUBER & MURESAN 1996;)
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
2 BM
Kenoargentotetraedrit-(Fe)i
Das silberhaltige Fahlerz [Freibergit] ist von der Mina Herja eher als seltenes Mineral beschrieben, wenn auch immer wieder schöne Stufen gefunden werden. Der letzte ausgeprochen gute Fund mit Hunderten von schönen Handstücken ist gerade mal 5 Jahre her. Stufen bis zu 50 cm mit hunderten kleiner, max. 7mm großen Kristallen sind dabei geborgen worden. Als Paragenese wären zu nennen: [Galenit], [Sphalerit], [Semseyit], [Jamesonit], [Plumosit] und [Fizelyit].
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
1M
Pyritr
Slg. thdun5
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
2 BM
Quarzr
Slg. thdun5
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
3 BM
Semseyitr
Slg. thdun5
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
2 BM
Stibniti
Stibnit von Herja zählt mit zu den bedeutendsten auf der Welt. Stufen bis 80 cm Größe mit Kristallen von 20 cm Länge kann man im Museum in Baia Mare bewundern. Dabei sind prismatische Kristalle von 8 cm Länge und 1,5 cm Breite keine Seltenheit. Die große Mehrheit der Stufen sind radialstrahlig angeordnete, dünnnadelige Aggregate. Sehr selten sind kugelige Ausbildungen bis 4 mm.
(Stibnit ist der Englische Name für Antimonit)
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
r
Slg. thdun5
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
1 BM
'Tetraedrit-Serie'i
Tetraedrit aus Herja ist oft silber- und/oder goldhaltig, wobei die kleinen Kristalle des Tetraedrits mehr Silber enthalten. Die Kristalle kommen in der Regel bis zu einer Größe von 5mm vor, selten auch größer. Derb ist er jedoch auch zu finden, vor allem als Gangfüllung.
(Maramures, Kreis/Baia Mare (Nagybanya)/Mina Herja (Herzsabánya))
1 BM
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Mineral -> micht anerkanntes Mineral
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 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 14. Oct 2021 - 16:49:20

Mineralbilder (8 Bilder gesamt)

Antimonit
Aufrufe (Bild: 1464544319): 3287
Antimonit

Gruppe = ca. 55 mm; Baia Mare, Rumänien

Sammlung: Andreas Schmid
Copyright: Andreas Schmid
Beitrag: Andreas Schmid 2016-05-29
Mehr   MF 
Sphalerit mit Quarz und Dolomit
Aufrufe (Bild: 1263402450): 1594
Sphalerit mit Quarz und Dolomit

Fundort: Baia Mare, Siebenbürgen, Rumänien; Größe: 18 x 16 cm

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2010-01-13
Mehr   MF 
Quarz
Aufrufe (Bild: 1318083244): 1252
Quarz

auf Rhodochrosit (daher die scheinbare Rosafärbung der Quarze); Größe: 12 x 8 x 7 cm; Fundort: Baia Mare, Maramures, Rumänien

Copyright: highgrader
Beitrag: highgrader 2011-10-08
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 5)

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Aktualität: 14. Oct 2021 - 16:49:20

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Bartosch, S. (1967). Eine Rumänienfahrt. Aufschluss, Jg.18, Nr.1, S.37-38.
  • Ghiurca, V. (1985). Aus der Welt der runden Jamesonitmikrokristalle von Baia Mare, Rumänien. Aufschluss, Jg.36, Nr.5, S.145-50.
  • Ghiurca, V. & Motiu, A. (1986). Curved jamesonite crystals from Romania. Min. Rec., Vol.17, H.6, S.375-76.
  • Huber, P. & Muresan, I. (1996). Bergbaureviere um Baia Mare - Erzlagerstätten und Mineralfunde NW von Baia Mare (Nagybanya). Lapis, Jg.21, Nr.7, S.20.
  • Hyrsl, J. & Leontin, C. (2001). Interessantes aus Rumänien: Neue Funde, neue Fälschungen. Min.-Welt, Jg.12, Nr.4, S.27.
  • Sauer, W. (2015). Rumänien ist eine Reise wert! Exkursionsbericht der Gruppe "Ostsachsen". Aufschluss, Jg.66, H.3, S.161-76.
  • Hohl, M. (2016). Bekannte und unbekannte Mineralienmuseen in Rumänien. Aufschluss, Jg.66, H.5, S.292-97.
  • Gheorghe Damian, Andrei Buzatu, Ionut Andrei Apopei, Zsolt László Szakács, Ioan Denuț, Gheorghe Iepure and Daniel Bârgăoanu: Valentinite and Colloform Sphalerite in Epithermal Deposits from Baia Mare Area, Eastern Carpathians. Minerals Vol. 10, Nr. 2 (2020) Art.-Nr. 121.

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