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Salzsprengung

Salzsprenung ist eine Form der Verwitterung und beruht auf dem Prinzip der Volumenzunahme. Dringt salzhaltiges Wasser in Risse und Hohlräumen von Gesteinen ein und verdunstet, kristallisieren die Salze aus und erzeugen einen Kristallisationsdruck der ähnlich gefrierendem Wasser das Gestein sprengen kann und zu einer lockerung des Gefüges führt.

Eindrucksvoll ist dies zu verzeichnen wenn Salzschichten wie Anhydrit mit Wasser in Berührung kommen. Bei der Umwandlung zu Gips quillt Anhydrit und vergrößert sein Volumen um mehr als die Hälfte. Dabei werden darüber und darunterliegende Gesteinsschichten gesprengt. Dies stellt eine große Gefahr bei Tiefbohrungen in Gebieten mit Salzschichten dar.

Häufig anzutreffen ist die Salzsprengung in ariden, trockenen Bereichen. Die starke Verdunstung führt zum austrocknen der aus der Tiefe aufsteigenden Feuchtigkeit und die mitgeführte Salze sprengen das Gefüge.

Weitere Informationen finden Sie in unserem geologischen Portrait "Verwitterung und Erosion"


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