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Schacht

Der Begriff Schacht wird sowohl im Bergbau als auch in der Biologie/Paläontologie verwendet.


Bergbau

Im Bergbau bezeichnet der Begriff einen Grubenbau, der annähernd senkrecht in die Erde führt. Nach seiner Hauptaufgabe in Förder-, Material-, Seilfahrt und Wetterschächte unterschieden. Durchmesser heute bis zu 8 m .

  • Blindschacht ein nicht an die Oberfläche führender Schacht
  • Schrägschacht: Geneigte Strecken mit einer Steigung von 50 Gon bis 84 Gon nennt man Schrägschacht, sie werden auch tonnlägiger Schacht genannt.
  • Wendelstrecke: Geneigte Strecken, die spiralförmig aufgefahren sind.
  • Wetterschacht ist ein Frischluft-führender Schacht
  • Malakowturm ist ein aus Bruchsteinen gemauerter Schachtturm.
  • Rahmen sind einzelne Baue in Schächten
  • Tübbings sind eiserne Ringe, mit denen Schächte gegen eindringende Wässer abgedichtet wurden.

Historisches

Bis ins 20. Jahrhundert pflanzten die "Alten" beim Abteufen eines Schachtes einen Baum . Dagegen wurden beim Ansetzen eines Stollens zwei Bäume gepflanzt .


Biologie/Paläontologie

In der Biologie/Paläontologie und hier speziell der Ichnolgie steht der Begriff (engl.: shaft) für einen senkrechten Grabgang oder senkrechten Abschnitt eines Grabgangsystems. (vergleiche Galerie).


Quellangaben:

  • Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon. 7. Aufl., Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1988, ISBN 3-7739-0501-7
  • Erweitert: Collector
  • Erweitert: Loddah
  • Erweitert: Doc Diether

Einordnung