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Schadler, Josef

Josef Schadler (29. 8. 1889, Gmunden – 8. 4. 1978, Linz) war ein österreichischer Geologe.

Er studierte in Graz Chemie, Mineralogie und Geologie, und war danach auf unterschiedlichsten geologisch-mineralogischen Gebieten tätig, so beispielsweise in der Arsenprospektion, beim Phosphatabbau, bei bodenkundlichen und geologischen Kartierungen sowie vielen anderen Themen.
Eine seiner Leistungen war die schlüssige Aufgliederung der tertiären Küstensedimente und der korrelierenden Tiefwasserablagerungen am Südrand der Böhmischen Masse bzw. im oberösterreichischen Zentralraum ("Linzer Sande", "Phosphoritsande", "Schlier").

Von 1931 bis 1946 war er am OÖ. Landesmuseum, 1944 kurzfristig Leiter der damaligen Zweigstelle Wien des Reichsamtes für Bodenforschung (heute GBA).
Seine Tätigkeit bei der Errichtung einer Zweigstelle des Reichsamtes für Bodenforschung in Linz, danach seine Leitungsfunktion in der Zweigstelle Wien, sowie ein Karriereknick nach dem Ende des WK II lassen eine gewisse NS-Belastung vermuten.
Nichtsdestotrotz erhielt Schadler in späteren Jahren zahlreiche hoch- und höchstrangige Ehrungen, darunter die Verleihung der Haidinger-Medaille durch die GBA und das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.


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