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Schelf

Schelf werden direkt den Küsten vorgelagerte Gebiete mit Wassertiefen von weniger als 200 m genannt. Diese Gebiete sind im Mittel etwa 70 km breit (vor Sibirien bis 1700 km, vor Südkalifornien nur 15 km). Mit 30 Mio. km2 umfassen die Schelfe nur 8,3% des Meeresbodens, stellen jedoch den Hauptnutzungsbereich: rund 30% der nachgewiesenen Welt-Erdölreserven, 90% des Weltfischereiertrages. Die Schelfe tragen meist mächtige Sedimentschichten, sie lagen während der letzten Eiszeit überwiegend trocken.

Ausgedehnte Schelfgebiete:

  • im Arktischen und Australasiatischen Mittelmeer
  • Beringmeer
  • Nordsee und Britische Inseln
  • Patagonien und Guyana.

Einordnung