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Otto Schoetensack

Otto Karl Friedrich Schoetensack (* 12. 7. 1850 Stendal; † 23. 12. 1912 Ospedaletti, Italien) war ein deutscher Anthropologe, Paläontologe, Geologe und Urgeschichtler.

Nach einer kurzen, aber erfolgreichen Laufbahn als Unternehmer ging Otto Schoetensack 1883 nach Freiburg im Breisgau und begann dort ein Studium der Mineralogie, Geologie, Anthropologie und Paläontologie. 1885 promovierte er mit einer Dissertation über „Die Nephritoide des Mineralogischen und Ethnolographisch-Praehistorischen Museums der Universität Freiburg“, woraufhin ihm die Universität im Jahr 1886 die Leitung dieses Museums übertrug.

1888 übersiedelte Schoetensack nach Heidelberg, wo er als Paläontologe die Sedimente in den Sandgruben der Umgebung untersuchte. 1904 habilitierte er sich an der Universität Heidelberg mit einer Arbeit über „Die Säugetierfauna des Neolithikums“ für Urgeschichte des Menschen.
Berühmt wurde er vor allem dadurch, dass er 1908 den im Oktober 1907 gefundenen „Unterkiefer von Mauer“ wissenschaftlich beschrieb und als "Homo heidelbergensis" benannte.


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