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Ortwin Schultz

Ortwin Schultz (geb. 1944 in Schärding) ist ein angesehener österreichischer Paläontologe.

Er studierte ab 1962 in Wien, zuerst im Hauptfach Geologie, dann mit Paläontologie als Hauptfach. Schon während des Studiums war er als wissenschaftliche Hilfskraft am paläontologischen Institut der Universität Wien angestellt. Er promovierte 1969 über "Die Vertreter der Gattung Diloma (Trochidae, Gastropoda) aus dem Jungtertiär Europas“ und hatte ab dem selben Jahr eine Anstellung an der Geologisch-Paläontologischen Abteilung des NHM.
Mittlerweile ist er – nach seiner Pensionierung 2007 – dort als ehrenamtlicher Mitarbeiter tätig.

Anfangs waren Mollusken sein Arbeitsschwerpunkt, was in dem dreibändigen Katalog fossiler Bivalven aus dem Neogen Österreichs (erschienen in der Reihe „Catalogus Fossilium Austriae“ der ÖAW) gipfelte.
Später verlegte er sich auf die systematische Erfassung bzw. Neubearbeitung von Fischfunden aus dem Neogen Österreichs, insbesondere aus dem Mittel-Miozän des Wiener Beckens und von St. Margarethen im Burgenland. Aber er schrieb auch mehrere Arbeiten zu anderen paläontologischen Themen, z.B. zur Systematik der Nautilida, über Foraminiferen und das Buch „Tertiärfossilien Österreichs“ (Goldschneck-Verlag 1998).


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