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Schwarzkupfer

s.a. > Mineralienportrait/Kupfer

Schwarzkupfer (Black copper) ist das Endprodukt bei der Sulfidverhüttung, das nach mehreren Arbeitsgängen einen Reinheitsgrad von etwa 95 % aufweist.

Durch Waschen wird das Erz vom tauben Gestein getrennt, und durch anschließendes Rösten erhält man Kupferoxid (2 Cu2S + 3 O2 → 2 Cu2O + 2 SO2).
Durch Reduktion in Schachtöfen unter Hilfenahme von Blasebälgen und dem Zusatz von Holzkohle als Reduktionsmittel erfolgt die Umwandlung zu Kupfer. Durch die Zugabe von Kalk senkt sich der Schmelzpunkt. Da der Kupfergehalt nach dem ersten Vorgang erst 30-50 % beträgt, muss der Vorgang mehrmals wiederholt werden, um so Schwarzkupfer mit einem Gehalt von 95 % zu erhalten. Das Produkt dieser Vorgänge ist eine brüchige, schmutzigrote Legierung, die Schwarzkupfer oder Blasenkupfer genannt wird.

Weiterverarbeitung: siehe Garkupfer


Quellenangaben


Einordnung