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Kristineberg

Steckbrief

Land

Schweden

Re­gi­on

Västerbotten, Provinz / Lycksele / Kristineberg

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK 231 Mala SO:722070/162980

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Liegt knapp 100 W von Boliden.Man erreicht sie über die R 370 und die kurz vor der alten Grenze von Västerbotten zu Lappland bei Lillholmträsk nach W abzweigende Landstraße nach Kristineberg.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Grube.

Geo­lo­gie

Die Lagerstätte liegt in einer großen sericitierten und chloritisierten suprakrustalen sauren Vulkanzone, originär quarz- und feldspatreich. Die Erzzone streicht E-W und das Einfallen beträgt zwischen 45° and 70° S. Es gibt 2 Hauptlinsen: A und A3. Beide sind gemischt-sulfidisch mit Gehalten an Gold, Silber, Kupfer, Zink, Blei und Schwefel. Zink ist das Hauptfördererz.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=7419
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Kristineberg ist einer der ersten Erzlager im sog.Skellefte-Gebiet, und eines der ersten, welches durch geophysikalische Leitfähigkeitsmessungen 1918 gefunden wurde. 1930-34 erfolgten weitere Untersuchungen und 1935 wurde der Schacht abgeteuft bis auf 90 m. Das erste Erz wurde 1940 gefördert. Kristineberg war der Ausgangspunkt der ersten Straße durch das ganze Gebiet bis nach Boliden. Heute ist die Mine eine der tiefsten in Schweden und erreicht 1100 Meter.

Mineralien (Anzahl: 28)

Gesteine (Anzahl: 4)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • du Rietz, T. (1945). Kribergit. GFF 67, 78-79. (Typ-Publ.)
  • Miner. Mag. (1989): 53: 385.
  • Wilke, H.-J. Die Mineralien und Fundstellen von Schweden. Weise-Verlag München, 1997, S.149.
  • Doc Diether

Einordnung