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Glarus

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Schweiz / Glarus, Kanton

Geo­lo­gie

Siehe auch Glarner Hauptüberschiebung! Flysch (Schichtfolge von Brekzien, Kalksandsteine, Kalksteine, Quarzite, Ton und Mergelschiefer.)

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=5741
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Verkürzte Pfadangabe

Glarus, Kanton, CH
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Bilder von Fundstellen (1 Bilder gesamt)

Martinsloch bei Elm mit Tschingelhorn
Aufrufe (Bild: 1268656224): 548
Martinsloch bei Elm mit Tschingelhorn

Glarner Hauptüberschiebung. Glarus. Schweiz.

Copyright: Wikipedia User: Roland Zumbühl http://www.picswiss.ch/, Arlesheim
Beitrag: Doc Diether 2010-03-15

Ausführliche Beschreibung

Glarner Hauptüberschiebung:

Ein klassischer Aufschluss alpiner Deckentektonik ist im Grenzgebiet zwischen Glarus/ St.Gallen und Graubünden bei Lochsite bei Sool. Diese spektakuläre Überschiebungsfläche zeigt, wie der ältere Verruciano (Perm) (ca. 260 Mio. Jahre) über den viel jüngeren Gesteinen des Flysch (ca. 35 Mio. Jahre) liegt. Neben der Lochsite ist diese Hauptüberschiebung besonders bei den Tschingelhörnern beim Segnespass und bei der Kärpfbrücke im Wildschutzgebiet Kärpf deutlich erkennbar. Diese Hauptüberschiebung wurde 2008 unter dem Namen "Tektonik Arena Sardona" als Unesco-Weltkulturerbe geführt.

Mineralien (Anzahl: 106)

Gesteine (Anzahl: 25)

Gesteinsbilder (2 Bilder gesamt)

Älterer Kalkstein liegt über jüngerem
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Älterer Kalkstein liegt über jüngerem

Lochsite, Elm, Glarus, Schweiz. Ca.35x25cm.

Sammlung: Naturmuseum St. Gallen
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2017-05-31
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Gesteins-Umkehr: Verrucano liegt über Flysch
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Gesteins-Umkehr: Verrucano liegt über Flysch

Lochsite. Glarus, Schweiz. Hauptüberschiebung.

Sammlung: Naturmuseum St. Gallen
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2017-05-31
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Fossilien (Anzahl: 27)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Amstutz, G.C. (1950). Kupfererze in den spilitischen Laven des Glarner Verrucanos, Schweiz. Schweiz. Petrogr. Mitt. 30, 182-91.
  • Amstutz, G.C. (1954). Geologie und Petrographie der Ergussgesteine im Verrucano des Glarner Freiberges. Doktorarbeit Univ. ETH Zürich. Ersch. zugleich als Publ. herausgeg. von der Stiftung "Vulkaninstitut Immanuel Friedlaender" Band 5.
  • Schidlowski, M., Stahl, W. u. Amstutz, G.C. (1970). Oxygen and carbon isotope abundance in carbonates of spilitic rocks from Glarus, Switzerland. Naturwissensch. 57, 542-43.
  • Wanner, R. & Brönnimann, U. (1977). Titanoxid-Mineralien aus dem Flysch der Glarner Alpen. Schw. Strahler, Nr.7, S.298-310.
  • Brönnimann, U. & Rykart, R. (1981). Kettenbildende Brookitkristalle längs dem 'Faden' eines Flachquarzes aus dem Glarner Flysch. Schw. Strahler, Nr.12, S.528-29.
  • Bäbler, C. (2016). Schöne und spezielle Funde aus den Glarner Bergen. Schw. Strahler, Jg.50, H.3, S.9-14.

Weblinks:

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