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Val Giuv

Steckbrief

Land

Schweiz

Re­gi­on

Graubünden, Kanton / Surselva, Bezirk / Disentis, Kreis / Tujetsch (Tavetsch) / Sedrun / Val Giuv (Val Giuf)

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Alpine Klüfte.

Geo­lo­gie

Granitgneis. Milarit!

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Strahlergenehmigung der Gemeinde Sedrun erforderlich!

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=1164
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Bilder von Fundstellen (16 Bilder gesamt)

Val Giuv von den Crispalttürmen
Aufrufe (Bild: 1535897758): 125
Val Giuv von den Crispalttürmen

Vall Giuv mit Blick auf den Piz Nair über die Secunda Muotta vom Durchstieg zwischen 6. und 5. Giuvstöckli. 16.08.2018

Copyright: Josef 84,55
Beitrag: Josef 84,55 2018-09-02
Luftbild oberes Val Giuv
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Luftbild oberes Val Giuv

Luftbild vom oberen Val Giuv, Blick nach Westen. Die Schreibweise unterscheidet sich in verschiedenen Quellen, Grundlage war die Schreibweise der Schweizerischen Topographischen Karte. August 2018.

Copyright: aca
Beitrag: aca 2018-09-02
Luftbild oberes Val Giuv
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Luftbild oberes Val Giuv

Luftbild vom oberen Val Giuv, Blick nach Norden. Die Schreibweise unterscheidet sich in verschiedenen Quellen, Grundlage war die Schreibweise der Schweizerischen Topographischen Karte. August 2018.

Copyright: aca
Beitrag: aca 2018-09-02

Ausführliche Beschreibung

Das Val Giuv ist ein am Anfang relativ flaches und langes Tal in der Nähe von Sedrun, Graubünden, Schweiz, das am Talende in sehr steile Bergflanken und Geröllfelder übergeht.
Man erreicht es am besten über Chur und Disentis nach Sedrun, danach kommt der Ort Rueras, an dessen Ortsende eine Abzweigung nach Milez. Der bergauf folgen, an einer neuen Seilbahn entlang, die 2006 neu gebaut wird, danach links über den Bach halten und an einigen Almhütten vorbeifahren bis zu einer langgezogenen Sennhütte, an der links vorbei und direkt dahinter am Taleingang befindet sich ein gut erkennbarer Platz zum Parken.
Danach immer dem Bach folgen und die guten Fundzonen beginnen etwa nach 3 - 3,5 Std. Gehzeit. Das sind vor allem die 4 Muottas und die Crispaltlücke und die Kalkspatlücke. Das ganze Gelände ist hochalpin und entsprechend nur für bergerfahrene Sammler zu empfehlen.
Wir waren im Juli 2006 mit dem Zelt oben und haben dort mit einfachen Mitteln noch recht schöne und ansprechende Stücke von Rauchquarz, Adular, Apatit usw. gefunden.
Allerdings hat uns dann ein Schlechtwettereinbruch mit Schneefall und Gewittern von unserem Lagerplatz in 2600 m Höhe vertrieben und wir mußten leider absteigen.

Achtung: Für dieses Fundgebiet ist eine Strahlergenehmigung von der Gemeinde Sedrun erforderlich - Zu bekommen auf der Post oder dem Gemeindeamt Sedrun. Kosten pro Tag 30 Franken! Wenn man ein Zimmer in Sedrun meldet, gibt es eine Art Kurgastgenehmigung für 5 Franken am Tag! Es wird zwar dort oben kaum mal nachgeschaut, aber möglich ist es doch, dass ein anderer Strahler nach der Genehmigung fragt!

Die Matrix der Stufen ist der sog. Giuv-Syenit, technisch ein Quarz-Monzonit bis Quarz-Syenit, ein grau-grünliches Gestein mit grob parallel eingeregelten weißen K-Feldspäten.
Der Hauptanteil des Giuv-Syenits ist im oberen Val Giuv aufgeschlossen, Aufschlüsse finden sich jedoch auch in benachbarten Tälern, sodass die Matrix nicht die Herkunft aus dem Val Giuv beweist.

Mineralien (Anzahl: 36)

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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 20. Nov 2018 - 09:41:36

Mineralbilder (71 Bilder gesamt)

Rauchquarz
Aufrufe (Bild: 1361141070): 566
Rauchquarz

Val Giuv, Tujetsch (Tavetsch), Vorderrheintal, Graubünden, Schweiz. 7 x 6 cm.

Sammlung: Liselotte Hulko
Copyright: Rudolf Hasler
Beitrag: Rudolf Hasler 2013-02-17
Milarit
Aufrufe (Bild: 1165231930): 1954, Wertung: 9.25
Milarit

Bildbreite: 8 mm; Fundort Val Giuv, Tavetsch, Graubünden, Schweiz

Copyright: Stephan Wolfsried
Beitrag: Hg 2006-12-04
Rauchquarz
Aufrufe (Bild: 1220872479): 2741
Rauchquarz

Größe: 5,8 x 4,9 x 2,1 cm; Fundort: Val Giuv, Tujetsch, Graubünden, Schweiz

Copyright: Rob Lavinsky
Beitrag: Hg 2008-09-08

Gesteine (Anzahl: 3)

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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 20. Nov 2018 - 09:41:36

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Kenngott, A. (1870). A. Mittheilungen an Professor G. Leonhard - Zürich, den 30. Sept. 1869: Milarit. N.Jb.Min. Geol. Paläont., S.80-81. (Typ-Publ.)
  • Weibel, M. (1963). Die Mineralfunde im zentralen Aar- und Gotthard-Massiv. Aufschluss, Sonderb.12, S.43-56.
  • Sicher, V. (1967). Milarit. Mineralienfr., Jg.5, Nr.5, S.67.
  • Wilhelm, M. (1972). Milarit. Schw. Strahler, Nr.10, S.344-48.
  • Gmür, S. (1977). Erlebnisse auf einer Strahlertour. Schw. Strahler, Nr.8, S.334-35.
  • Weiner, K.L. & Hochleitner, R. (1979). Steckbrief: Milarit. Lapis, Jg.4, Nr.9, S.8-9.
  • Weibel, M. (1987). Zwei sensationelle Phenakit- und Scheelitfunde im Tavetsch. Mineralienfr., Jg.25, Nr.4, S.61-64.
  • Rykart, R., Giossi, R. & Berther, C. (1989). Amethystfarbene Zepterquarze, grosse Barytkristalle und Fadenquarzaggregate aus dem Val Giuv, Tavetsch GR (Neufund). Schw. Strahler, Nr.5, S.196-201.
  • Jahn, S. (2004). Klassische Weltfundstelle Val Giuv. Min.-Welt 15, 1, S.34-67.
  • Jahn, S. (2004). Strahler, Klüfte und Kristalle im Val Giuv. Min.-Welt, Jg.15, Nr.1, S.52.53.
  • Jahn, S. (2004). Stufenabbau im Val Giuv Auf der Suche nach Kristallschätzen ... Min.-Welt, Jg.15, Nr.1, S.60.
  • Jahn, S. (2004). Ein Strahlertag im Val Giuv ...Min.-Welt, Jg.15, Nr.1, S.62-67.
  • Sialm-Bossard, V. (2004). Neufund 2000: Ein prächtiger Milarit aus dem Val Giuv, Graubünden, Schweiz. Lapis, Jg.29, Nr.5, S.20-24.
  • Red. Min.-Welt (2004). Neue Rauchquarzfunde im Val Giuv (Kurz & Fündig). Min.-Welt, Jg.15, Nr.6, S.2.
  • Sialm, V. (2004). Sensation aus dem Tavetsch - Ein großer Milaritfund im Val Giuv. Mineralienfr., Jg.42, Nr.2, S.10-13.
  • Henzi, T. (2006). Lapis Leserpost: Auch das gibt es! Lapis, Jg.31, Nr.12, S.8.
  • Sialm-Bossard, V. (2006). Eine Rauchquarz-Kluft im Giuvgletscher. Schw. Strahler, Nr.3, S.6-13.
  • Moore, T.P. (2007). Alpine Quartz Gwindels. Min. Rec., Vol.38, H.2, S.103-121.

Quellenangabe

und andere


Webliks

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