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Sturzblock in der Endmoräne

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Schweiz / Wallis, Kanton / Goms, Bezirk / Binn / Albrunhorn-Turbhorn-Gebiet / Tälli-Gletscher / Sturzblock in der Endmoräne

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

kleine Kluft (Quarztasche)

Fund­s­tel­len­typ

Natürlicher Aufschluss

Geo­lo­gie

Klüfte im Gneissen der Monte-Leone-Decke des Penninikums der Westalpen

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

patentfrei

Letz­ter Be­such

1993

GPS-Ko­or­di­na­ten

Quarze im Übergangshabitus in Sturzblöcken



Quarze im Übergangshabitus in Sturzblöcken

WGS 84: 
Lat.: 46,38427778° N, 
Long: 8,29436111° E
WGS 84: 
Lat.: 46° 23' 3,4" N,
   Long: 8° 17' 39,7" E
CH1903: 
Y: 665829,
 X: 137348
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=43690
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Verkürzte Pfadangabe

Sturzblock in der Endmoräne, Tälli-Gletscher, Albrunhorn-Turbhorn-Gebiet, Binn, Goms, Wallis, Kanton, CH
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Während einer Touristen-Exkursion in Richtung Ofenhorn 1993 querte ich (Klaus Schäfer, Verfasser) das Blockfeld der Endmoräne des Telligletschers, ganz in der Nähe aber unterhalb der Beryll-Anatas-Kluft. Da unsere Gruppe auch Mitglieder hatte, deren ungenügende Ausrüstung sowie deren Fitness das Tempo drosselte, hatte ich Zeit, mir die Blöcke etwas näher anzusehen. Ein etwa drei Meter hoher Kaventsmann fand sich im unteren Teil der Moräne und lädt mit seinem Schatten zum Verweilen ein. Derweil sich die Gruppe im Blockfeld verlustierte, kratzte ich mehr oder weniger lustlos (ich war mehr auf das Kauen eines Energieriegels konzentriert, denn auf das scheinbar unergiebige Gestein) an einer verquarzten Stelle am Sturzblock, als sich dort eine kleine Tasche im verütteten Material öffnete.

Sie enthielt zwar nur kleine (bis 4 cm) große, lose Quarze, aber diese Kristalle waren von einer unglaublichen Reinheit und Brillianz. Kristallographisch interessant machte sie ihre Ausbildung im sogenannten "Übergangshabitus" - einer Mischform aus pseudohexagonal-prismatischer und steilrhomboederischer Gestalt.

Einige der Kristalle erschienen etwas angeknabbert. Sie zeigen interessante Anlösungsflächen, was ihr Erscheinen noch delikater macht. Leider war die Tasche nicht besonders groß (etwa 10cm x10 cm x 4 cm), so daß sie - noch bevor ich den Energieriegel weggefuttert hatte - geleert war. Eine weitere Untersuchung des Blockes brachte leider keine weiteren Taschen mehr zum Vorschein. Das Ganze ist jetzt mehr als 20 Jahre her - vielleicht schenkt ja die Erosion dem nächsten Sammler, der sich eigentlich nur ein bisschen ausruhen will, hier einen weiteren kleinen Schatz.

Bemerkung: Die GPS-Daten wurden damals nicht vor Ort erhoben. Die Lagefeststellung fand nachträglich mittels einer Karte und dem GPS-Tool des Mineralienatlas statt. Daher können die GPS-Daten bei einer Neubegehung eventuell abweichen.

Mineralien (Anzahl: 3)

Mineralbilder (11 Bilder gesamt)

Quarz im Übergangshabitus
Aufrufe (Bild: 1480771055): 167
Quarz im Übergangshabitus (SNr: Binn-TG-Quarz-4-1-1)

Quarz im Übergangshabitus aus einem Sturzblock aus der Endmoräne des Telligetschers. Kristallgröße etwa 30 mm.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2016-12-03
Mehr   MF 
Quarz mit Lösungsflächen
Aufrufe (Bild: 1480770829): 144
Quarz mit Lösungsflächen (SNr: Binn-TG-Quarz-2-1-1)

Quarz mit interessanten Lösungsflächen aus einem Sturzblock aus der Endmoräne des Telligetschers. Größe etwa 36 mm.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2016-12-03
Mehr   MF 
Quarz mit Lösungsflächen
Aufrufe (Bild: 1480770855): 144
Quarz mit Lösungsflächen (SNr: Binn-TG-Quarz-2-1-2)

Quarz im Übergangshabitus mit interessanten Lösungsflächen aus einem Sturzblock aus der Endmoräne des Telligetschers. Größe etwa 33 mm.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2016-12-03
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