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Lercheltini-Gebiet

Steckbrief

Land

Schweiz

Re­gi­on

Wallis / Goms, Bezirk / Binn / Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Kluftmineralien.

Fund­s­tel­len­typ

Natürlicher Aufschluss

Geo­lo­gie

Zweiglimmergneise in der Monte Leone Decke im Penninikum der Westalpen

GPS-Ko­or­di­na­ten

Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)



Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)

WGS 84: 
Lat.: 46,36453928° N, 
Long: 8,23662635° E
WGS 84: 
Lat.: 46° 21' 52,341" N,
   Long: 8° 14' 11,855" E
CH1903: 
Y: 661410,
 X: 135108
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=8624
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Zur Lercheltini-Fundzone für seltene alpine Minerale zählen mehrere namentlich bekannte Fundlagen. Zwischen etwa 2150 und 2250 Meter Höhe sind im Bereich der Gorb die arsenhaltigen Minerale wie Cafarsit, Fetiasit, Gräserit, Asbecasit etc. und die begehrten gelben, komplex kristallisierten Anatase zu verorten. Diese Zone zieht sich von der "Gorb" weiter nach Osten über die Fundlagen "Spissen", "Riggi", "vorderer und hinterer Chollergraben" in etwa ähnlicher Höhe. Im östlichen Bereich und etwas tiefer gelegen schließen sich die Lagen "Hängend Läub" und "unteres Chollerhorn", sowie die "Feuf Gräbe" an, die ebenfalls seltene Minerale und wunderschöne Anatase in komplexer Kristallform bieten.

Betrachtet man die großen gelben und komplexen Anatase aus der "Beryllkluft am Telligletscher" (Ofenhorn), scheint es sinnvoll, auch hier auf eine paragenetische Verwandschaft zu schließen, obwohl dieser isolierte Bereich abseits der eigentlichen Alp Lercheltini liegt.

Anatas
Anatas

Bildbreite: 2,5 mm; Fundort: Hinterer Kohlergraben, Lärcheltini, Binntal, Wallis, Schweiz

Stephan Wolfsried
Anatas
Anatas (SNr: Binn-Lt-Anat-2-1-2)

Dieser etwa 4 mm große, prismatisch kristallisierte Anatas von der Gorb, Alpe Lercheltini, Binntal, Wallis, Schweiz zeigt einen schönen zinnenartigen Aufbau. Das Stück stammt aus der Einkristallsam...

Klaus Schäfer
Fetiasit
Fetiasit (SNr: Binn-Lt-Fk-Feti-2-1-7)

Bildbreite etwa 7 mm; Dreieckiger, schwarzer, Fetiasitkristall ohne Verwitterungsschicht mit Adular aus der Fetiasitkluft von A.Gorsatt und R.Lüssi an der Gorb auf der Alp Lercheltini, Binntal, Wal...

Klaus Schäfer

Mineralien (Anzahl: 51)

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ZurücksetzenAlAsAuBBaBeCCaCeClCuFFeHKLaMgMnNaNdOPPbSSbSiSrTiVYZn
Adular (Var.: Orthoklas)r
Slg. thdun5
(Wallis/Goms, Bezirk/Binn/Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)/Gorb)

Visuelle Bestimmung nach Eigenfund durch Günter Frenz.
(Wallis/Goms, Bezirk/Binn/Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)/Riggi)
16 BM
Anatasr
Visuelle Bestimmung nach Eigenfund durch Günter Frenz, Ramanspektrum liegt vor
(Wallis/Goms, Bezirk/Binn/Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)/Riggi)
20 BM
Cafarsitr
Slg. thdun5
(Wallis/Goms, Bezirk/Binn/Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)/Gorb)
2 BM
Magnetitr
Slg. D.Neumann BNr.: 08088 (xx bis 1mm mit Rutil) / Slg. thdun5
(Wallis/Goms, Bezirk/Binn/Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)/Gorb)
12 BM
'Monazit'r
Visuelle Bestimmung nach Eigenfund durch Günter Frenz, Ramanspektrum liegt vor
(Wallis/Goms, Bezirk/Binn/Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)/Riggi)
3M
Muskovitr
Visuelle Bestimmung nach Eigenfund durch Günter Frenz.
(Wallis/Goms, Bezirk/Binn/Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)/Riggi)
3M
Rutilr
Slg. D.Neumann BNr.: 07981 (xx 2,5mm)
(Wallis/Goms, Bezirk/Binn/Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)/Gorb)
20 BM
Schörlr
Visuelle Bestimmung nach Eigenfund durch Günter Frenz.
(Wallis/Goms, Bezirk/Binn/Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)/Riggi)
10 BM
'Xenotim'r
Visuelle Bestimmung nach Eigenfund durch Günter Frenz, Ramanspektrum liegt vor
(Wallis/Goms, Bezirk/Binn/Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)/Riggi)
3M
Xenotim-(Y)r
Eigenfund Günter Frenz 2008, EDX: 43.4% Y, 49.8% P, 6.8% As durchgeführt von Günter Blaß am 06.02.2009
(Wallis/Goms, Bezirk/Binn/Lercheltini-Gebiet (Lärcheltini)/Gorb)
7 BM
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 14. Oct 2019 - 05:01:41

Mineralbilder (17 Bilder gesamt)

Anatas
Aufrufe (Bild: 1479053675): 267
Anatas (SNr: Binn-Lt-Anat-2-1-3)

Dieser etwa 4 mm große, prismatisch kristallisierte Anatas von der Gorb, Alpe Lercheltini, Binntal, Wallis, Schweiz zeigt einen schönen zinnenartigen Aufbau und ist mit oktaedrischen Magnetiten ver...

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2016-11-13
Mehr   MF 
Anatas
Aufrufe (Bild: 1237236230): 546
Anatas

Fundort: Lercheltini-Gebiet, Binntal, Wallis, Schweiz. Bildbreite: 5,5 mm

Copyright: Dominik Schläfli
Beitrag: slugslayer 2009-03-16
Mehr   MF 
Rutil auf Hämatit
Aufrufe (Bild: 1515425412): 301
Rutil auf Hämatit (SNr: 3504)

Lercheltini-Gebiet, Binn, Wallis, Schweiz, Bildbreite 9 mm

Sammlung: Reinhold
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2018-01-08
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 9)

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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 14. Oct 2019 - 05:01:41

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Aktualität: 14. Oct 2019 - 05:01:41

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Bader, H. (1934). Beitrag zur Kenntnis der Gesteine und Minerallagerstätten des Binnentals. Schweiz. Min. Petrogr. Mitt., 14, S.320-441.
  • Graeser, S. (1995). Lärcheltini, Binntal: Klassische Anatas-Fundstellen. Lapis, Jg. 20, Nr.7, S.24-32.
  • Graeser, S. (1996). Mineralogische Abteilung. Unser Naturhistorisches Museum, 1996, S.9.
  • Berlepsch, P. und Krzemnicki, M. (1999). Graeserit von der Lärcheltini, Binntal (VS). Schw. Strahler, 1999, Nr.9, S.420-24. (Graeserit, Derbylith, Tomichit, Ba-Tomichit)
  • Baumgärtl, U. und Witzke, T. (2000). Neue von der IMA anerkannte Mineralien (III). Aufschluss, Jg.50, Nr.3, S.37-48.
  • Jahn, S. (2000). Die neuen Mineralien 1999. Min.-Welt, Jg.11, Nr.1, S.17-35.
  • Peter, J. (2004). Neufunde aus der Lärcheltinizone, Binntal (Schweiz). Seltene Arsenmineralien vom Vorderen Kollergraben und die Kristallisationsfolge in den Klüften. Lapis, Jg.29, Nr.4, S.16-25.
  • Schwanz, J. (2008). Gold und Anatas vom Binntal. Schw. Strahler, Nr.1, S.26-29.
  • Biecker, H. (2013). Rutil-"Schmetterlinge" aus dem Binntal. Lapis, Jg.38, H.5, S.35.
  • Andres, M. (2016). Dicktafelige Hämatitkristalle aus dem Binntal. Lapis, Jg.41, H.7/8, S.52.

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