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Alois Sigmund

Dr. phil. Alois Sigmund (geb. in Bruck an der Mur 20. 12. 1853, gest. 31. 1. 1943 in Graz) war ein österreichischer Gymnasiallehrer und Mineraloge.

Sigmund war 31 Jahre lang als Gymnasiallehrer in Schlesien, Böhmen und Wien tätig. Er beschäftigte sich in seiner Freizeit vor allem mit petrographischen Studien. 1909 wurde er Kustos der Mineralogischen Abteilung des Landesmuseums Joanneum, ein Amt, welches er 2 Jahrzehnte ausübte. 1917 (!) schloß er in Graz das Studium der Mineralogie und Geologie ab und promovierte als Dr. phil.

Ab 1878 publizierte er Beiträge über Gesteine und Mineralien in der Steiermark und Niederösterreich. Seine hauptsächlichen Forschungsgebiete waren die Vulkangesteine Südböhmens und der Südoststeiermark sowie die Mineraltopographie von Niederösterreich und der Steiermark. Im Rahmen seiner Tätigkeit unternahm er Sammel- und Studienreisen nach Frankreich, Deutschland, Italien, Böhmen und in die Schweiz.

Die überarbeitete 2. Auflage seiner Monographie "Die Minerale Niederösterreichs" (eine vollständige Bestandsaufnahme der Mineralvorkommen Niederösterreichs, 1. Auflage 1909) erschien 1937.


Literatur:

  • R. Exel (1993). Die Mineralien und Erzlagerstätten Österreichs. Eigenverlag, Wien. S.32.

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