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Zlata Bana (ung.: Aranybanya)

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Slowakei / Presovský kraj / Presov, Okres / Zlata Bana

An­fahrts­be­sch­rei­bung

15 km SOO von Presov. Am S Ortsausgang von Presov fährt man O direkt nach Zlata Bana.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollen und Halden.

Geo­lo­gie

Hydrothermale und polymetallische LS in der Nähe der Edelopalfundstelle Dubnik. Die gangförmige Mineralisation ist an die Sedimente, Andesite und deren Pyroklastite sowie Dioritporphyrite gebunden. Sie ist geologisch an die 2,5 x 7 km große Caldera eines Stratovulkans gebunden. Gänge und Gangzonen sind bis zu 700 m lang und reichen bis in eine Tiefe von 500 m. Die gesamte vererzte Zone hat eine Länge von 3 km. - Die polymet. Vererzung sitzt in mehreren Dezimeter mächtigen Gängen in hydrothermal beinflussten Gesteinen, auch in Gangschwärmen und Trümer- bzw. Imprägnationszonen. Ein 3. Vererzungstyp wird durch Brekzien gebildet. - Nutzkomponenten waren Sphalerit, Galenit und Chalkopyrit. Gangart: Quarz-Calcit. - Ca. 1,5 km N gibt es in Andesiten eine Sb-Vererzung, die keinen unmittelbaren Zusammenhang mit der polymet. Vererzung hat: Gangpaket Josef: horizontal: 400m, Tiefe bis in 70 m. Vererzte Partien sind bis 20 m lang; Gänge bis zu 0,5 m dick. Silber ist in derbem Antimonit, Gold in sichtbarer Form oder an Pyrit und Antimonit gebunden.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Zlata Bana (Ortsmitte)



Zlata Bana (Ortsmitte)

WGS 84: 
Lat.: 48,94683945° N, 
Long: 21,42498136° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 56' 48,622" N,
   Long: 21° 25' 29,933" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=7907
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Verkürzte Pfadangabe

Zlata Bana, Presov, Okres, Presovský kraj, SK
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Die ersten Berichte über Edel- und Buntmetallbergbau in der Gegend stammen aus dem 14. und 15. Jh. Im 17. und 18. Jh. entwickelte sich der Blei- und Zinkbergbau. In der 1. Hälfte des 18.Jh. wurden alle Bergwerke stillgelegt. In der 2. Hälfte des 18. Jh. bis Anfang 19. Jh. wurde etwas erfolgreicher der Abbau von Gold und Silbererzen betrieben. Kurzfristig wurde Antimon zu Anfang des 17. Jh. abgebaut (Oberer und Niederer Josef-Stollen sowie Gaspar-Stollen). Zur Zeit des Kommunismus wurden umfangreiche Erkundungsarbeiten durchgeführt. Man trieb drei neue Stollen vor (Gemerka, Maria und Stollen Nr. 3). Dabei brachte man über 200 Bohrungen nieder. Man fand nur geringe Vorräte an Buntmetallerzen und so wurde die Lagerstätte 1991 aufgelassen.

Mineralien (Anzahl: 175)

Mineralbilder (4 Bilder gesamt)

Stibnit
Aufrufe (Bild: 1295378816): 448
Stibnit

Größe: 14 mm; Fundort: Gemerka-Stollen, Zlata Bana, Slanske vrchy, Presovský kraj, Slowakei

Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2011-01-18
Mehr   MF 
Cervantit xx
Aufrufe (Bild: 1217229912): 601
Cervantit xx

Bildbreite: 3 mm; Fundort: Zlata Bana, Slanske vrchy, Slowakei

Copyright: Leonardus
Beitrag: slugslayer 2008-07-28
Mehr   MF 
Stibnit
Aufrufe (Bild: 1295013572): 470
Stibnit (SNr: 0802)

Größe: 70x37x34 mm; Fundort: Zlatá Bana, Slanske vrchy, Slowakei

Sammlung: slugslayer
Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2011-01-14
Mehr   MLF 

Gesteine (Anzahl: 6)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Ďuďa, R., Černý, P. , Kaličiak, M., Kaličiaková, E., Tözsér, J., Ulrych, J., Veselovský, F., 1981: Minerály severnej časti Slanských vrchov. Mineralia. Slovaca, Monografia 2, 99 S.
  • Koděra, M., Andrusovová-Vlčeková, G., Belešová, O., Briatková, D., Dávidová, Š., Fejdiová, V., Hurai, V., Chovan, M., Nelišerová, E., Ženiš, P., 1986-1990: Topografická mineralógia Slovenska. I-III. Veda, Bratislava, 1592 S.
  • Hyrsl, J. und Korbel, P. Tschechien und Slowakei: Mineralien und Fundstellen. Ed. Freudenstein, Bode Verlag, Haltern, 2008. S. 512-15.
  • Doc Diether

Einordnung