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Idria Mine

Steckbrief

Land

Slowenien

Re­gi­on

Idrija (Idria) / Idria Mine

An­fahrts­be­sch­rei­bung

37 km W von Laibach (Ljubljana).

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Bergwerk mit Stollen und Schächten (aufgelassen).

Geo­lo­gie

Quecksilber. (Inbegriff einer prosperierenden und gehaltvollen Hg-Lagerstätte). Mitteltriassische Lagen von Schiefertonsteinen.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Besucherbergwerk

Letz­ter Be­such

August 2017

GPS-Ko­or­di­na­ten

Idria Mine



Idria Mine

WGS 84: 
Lat.: 46,00602407° N, 
Long: 14,02713776° E
WGS 84: 
Lat.: 46° 0' 21,687" N,
   Long: 14° 1' 37,696" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=7007
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Idria, Idrija, SI
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (1 Bilder gesamt)

Quecksilberhaltiges Gestein
Aufrufe (Bild: 1534159108): 279
Quecksilberhaltiges Gestein

Im Besucherbergwerk Idrija kann auch gediegen Quecksilber und Zinnober beobachtet werden

Sammlung: quarry
Copyright: quarry
Beitrag: quarry 2018-08-13

Ausführliche Beschreibung

Idria (ehemals Krain, heute Slowenien): kleine Ortschaft ca. 40 km westlich von Ljubljana in einem Talkessel im Karst gelegen. Berühmte Quecksilber-Mine, die namensgebend für viele andere Quecksilber-Minen war. Zur Zeit der Entdeckung der Lagerstätte um 1493 ist Idria noch venetisch. Angeblich durch einen Holzhandwerker am Tag das Hl. Achatz entdeckt, dieser wird daher Bergwerkspatron.

1575 geht Idria in den Besitz des Landesfürsten über, bleibt bis 1918 staatlich.

Von 1918-1939 ist dieser Teil Sloweniens italienisch, nach dem 2. Weltkrieg wird das Werk wieder verstaatlicht. In den 1970ern verfällt der Hg-Preis rapide, um 1990 wird die Mine stillgelegt.

In den 500 Jahren seiner Aktivität liefert Idria rund 107.000 t Hg, das sind 13 % alles Hg, das jemals gefördert wurde. Idria ist damit die zweit größte Quecksilberlagerstätte weltweit.

Mineralien (Anzahl: 26)

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ZurücksetzenAlAsBaCCaFFeHHgMgOPPbSSiSrUZn
Barytr
Recnik,A. (2010).
(Idrija (Idria)/Idria Mine)
M
Cinnabaritr
Slg. thdun5
(Idrija (Idria)/Idria Mine)
BM
Coelestinr
Recnik,A. (2010).
(Idrija (Idria)/Idria Mine)
M
Fluoritr
Recnik,A. (2010).
(Idrija (Idria)/Idria Mine)
M
Galenitr
Recnik,A. (2010).
(Idrija (Idria)/Idria Mine)
M
Gipsr
Recnik,A. (2010).
(Idrija (Idria)/Idria Mine)
M
Palygorskitr
Recnik,A. (2010).
(Idrija (Idria)/Idria Mine)
M
Vivianitr
Recnik,A. (2010).
(Idrija (Idria)/Idria Mine)
M
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 09. Dec 2019 - 16:41:53

Mineralbilder (11 Bilder gesamt)

Quecksilber
Aufrufe (Bild: 1212834754): 2606
Quecksilber

Idria, Slowenien, Tropfen bis 2 mm

Sammlung: geomueller
Copyright: geomueller
Beitrag: geomueller 2008-06-07
Mehr   MF 
Idrialin
Aufrufe (Bild: 1286899582): 2152
Idrialin

Bildbreite: 2 mm, Fundort: Idria, Slowenien

Copyright: Luigi Chiappino
Beitrag: thdun5 2010-10-12
Mehr   MF 
Korallenerz - Idrialit - Cinnabarit
Aufrufe (Bild: 1505215347): 450
Korallenerz - Idrialit - Cinnabarit

Zinnober/Cinnabarit als sogenanntes "Korallenerz". Auch bekannt als Idrialit. Idria Mine, Slowenien. 10.7 × 8.3 × 4 cm

Copyright: montanpark
Beitrag: Alcest 2017-09-12
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 14)

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Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
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Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

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Fossilien (Anzahl: 3)

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Fossil ? ->Vorkommen fragwürdig

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Aktualität: 09. Dec 2019 - 16:41:53

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Dumas (1832). Idrialin. (Typ-Publ.)
  • Schrauf (1891). Siderotil. (Typ-Publ.)
  • Sterner-Rainer, R. (1912). Das Quecksilberbergwerk zu Idria in Krain. Sonderdr. aus dem Jahresb. Freiberger geol. Ges., Köhler, Freiberg, 2 + 38 SS.
  • Siderotil. Can.Miner. (1963): 7: 751. Redef. Jambor & Traill (1963).
  • Mining Ann. Rev. (1985): 119.
  • Bancroft, P., Car, J., Zorz, M. & Kobler, G. (1991). The Idria Mines, Slovenia, Yugoslavia. Min.Rec., Vol. 22, H.3, S.201-08.
  • Recnik, A., B. Rezun & U. Herlec (2010). Idrija. Eine weltberühmte Quecksilber-Lagerstätte. Min.-Welt, Jg.21, H.3, S.20-39.
  • A. Recnik (2012). Mineralien der Quecksilbererz-Lagerstätte Idrija. Bode Verlag, Am Knickbrink 12, 31020 Salzhemmendorf. 112 S.
  • Gosar, M. & T. Teršič (2015): Contaminated sediment loads from ancient mercury ore roasting sites, Idrija area, Slovenia. J. Geoch. Explor., 149, 97-105.

Weblinks:

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