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Spackeler, Georg

Prof. Dr. Ing. Georg Spackeler (+ 1.2.1883 Hannover, gest. 6.6.1960 Paris) war ein deutscher Bergbauwissenschaftler.

Er war ab 1911 Bergassessor und wurde im Folgejahr Bergwerksdirektor. Ab 1917 arbeitete er als bergmännischer Referent im Kriegsamt Berlin und promovierte sich 1918 in Berlin mit der Arbeit Wirkung und Ausführung der Unterseile. 1919 wurde er zum Professor für Bergbaukunde an die Bergakademie Clausthal-Zellerfeld berufen. Ab 1925 lehrte und forschte er als Professor für Bergbau und Bergwirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Breslau. Von 1945 bis zu seinem Tod 1960 wirkte er als Professor für Bergbaukunde an der Bergakademie Freiberg. Im Jahr 1950 wurde er ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und 1953 ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Hervorragender Wissenschaftler des Volkes. In Eisleben wurde eine Straße nach ihm benannt.

Seine Hauptarbeitsgebiete waren: Erforschung des Gebirgsdrucks und der Probleme des Zulaufs von Wasser und Salzlösungen im Bergbau. Kali- und Salzbergbau.


Literatur:

  • 1918: Wirkung und Ausführung der Unterseile
  • 1922: Wegweiser für das Studium des Bergfaches an den deutschen Hochschulen
  • 1925: Kalibergbaukunde
  • 1945: Organisation der Arbeit auf den deutschen Erzgruben
  • 1951: Der Gebirgsdruck und seine Beherrschung durch den Bergmann
  • 1958: Über die Möglichkeit einer Lieferung von Magnesiumsulfat als Düngemittel seitens des Kalibergbaus der Deutschen Demokratischen Republik
  • Werner Gimm: Prof. em. Dr.-Ing. Georg Spackeler, Bergakademie Heft 12/1960, S.47–52.

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