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Das Gebiet Berbes

Steckbrief

Land

Spanien

Re­gi­on

Asturien (Asturias) / Ribadesella / Berbes

GPS-Ko­or­di­na­ten

Asturias - Caravia-Berbes (N 43°27'29,81" W 5°10'14,02")



Asturias - Caravia-Berbes

WGS 84: 
Lat.: 43,45828056° N, 
Long: 5,17056111° W
WGS 84: 
Lat.: 43° 27' 29,81" N,
   Long: 5° 10' 14,02" W
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=1207
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (5 Bilder gesamt)

Der Ort Berbes
Aufrufe (Bild: 1183090302): 3001
Der Ort Berbes

Asturien (Asturias)/Ribadesella/Berbes

Copyright: Fabre Minerals
Beitrag: Collector 2007-06-29
Berbes
Aufrufe (Bild: 1105013892): 2271
Berbes

Kluft mit optischen Fluoriten

Copyright: chhausen
Beitrag: Mineralienatlas 2005-01-06
Berbes
Aufrufe (Bild: 1105013541): 2217
Berbes

Kleine Kluft mit Fluorit

Copyright: chhausen
Beitrag: Mineralienatlas 2005-01-06

Ausführliche Beschreibung

Berbes liegt in Asturien im Norden von Spanien, direkt an der Atlantikküste, ca. 71km NE von Oviedo (kantabrisches Meer; Bergbaurevier zwischen der Mina Ana und der Küste bei Vega).

Ursprünglich existierte im gesamten Bereich um Berbes aktiver Fluoritbergbau. Der Tagebau in Berbes wurde jedoch Ende der 90er Jahre eingestellt, da Anbieter aus dem Ausland (allen voran China) Fluorit billiger produzierten und die Nachfrage nach Fluor(it) wegen der weltweiten Verbote von FCKW stark zurück ging.

In den letzten Jahren wurde im Zuge des Autobahnbaues immer mehr Grubengelände mit Schotter zugeschüttet und planiert. Daher ist es zur Zeit fast nurmehr an der sogenannten "Franzosenwand" möglich, Fluorit zu sammeln. (Der Name Franzosenwand ist kein Grubenname, sondern ein Sammlerbegriff)

Die Franzosenwand ist eine ca. 200 x 70 m hohe Felswand direkt über der Steilküste. Das ganze Gelände wurde schon intensivst mit schwerem Gerät bearbeitet, wie man an den zahlreichen Bohrlöchern erkennt. Entsprechend abgeklopft ist der Fels.

Dennoch werden laufend wieder Fluorite gefunden, da die Kluftdichte extrem groß ist. Klüfte sind im allgemeinen nicht groß, meist handelt es sich dabei um dünne Spalten bis von ca. 10-30 cm Ausdehnung in denen es flache Hohlräume gibt. Nur selten findet man heute noch mannsgroße Klüfte (die es natürlich auch gegeben hat)!


Fluorit

Die vorherrschende Farbe des Fluorits ist purpurfarben bis violett (von farblos, zartrosa, lila bis hin zu tief dunkelviolett), im weiteren Bereich kann aber auch blauer oder bläulicher Fluorit, bzw. mit Mischfarben davon gefunden werden. Im weiteren Umkreis der Franzosenwand wurde eine Kluft gefunden, in der der Fluorit mit Pleochlorismus in den Farben Blau/Lila auftritt. Die bestausgebildeten Kristalle sind diamantglänzend, oft sehr schön zonar verfärbt. Die vorherrschenden Formen sind Würfel ( bis 24 cm Kantenlänge), seltener Oktaeder; auch Hexakis- und Tetrakishexaeder (Mina San Lino).


Weitere Vorkommen (Flussspatgänge / Filones)

  • Agustina
  • Ana
  • Aurora - Prado (auch als Filon Foncaravia bekannt; mit den reichen Nebengängen La Poza und Maria de las Nieves)
  • Corta Cerro
  • Corta Duyos
  • Cueto I und II
  • Cueto del Aspa (ähnlich wie > Mina La Cabaña; paragenetisch auch Azurit in mm-großen Kristallen)
  • Eduardo (Fortsetzung des Ganges Obdulia)
  • El Frondil
  • Harinedo
  • L'Aspra
  • Llamas
  • Leonor
  • Norberto
  • Obdulia
  • Pilar
  • Pozo Duyos
  • Pozo Valnegro (Chu Valnegro; Fortsetzung des Ganges Obdulia)
  • San Lino (violette Tetrakishexaeder, kombiniert mit Würfeln, bis 10 cm; tw. mit Cinnabarit und organischen Einschlüssen (Asphalt).)
  • Santo Firme (ausgez. bis 3 cm große Fluorite mit Pyrit)
  • Vulcano

Mineralien (Anzahl: 18)

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Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
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 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 16. Nov 2018 - 14:19:26

Mineralbilder (41 Bilder gesamt)

Exzellenter farbzonierter Fluorit
Aufrufe (Bild: 1374469265): 10786, Wertung: 9.53
Exzellenter farbzonierter Fluorit

Fluorit auf Baryt von Berbes, Ribadesella, Asturien, Spanien; Bildbreite: 8,5 cm.

Copyright: Rudolf Hasler
Beitrag: Rudolf Hasler 2013-07-22
Fluorit, Baryt
Aufrufe (Bild: 1395098162): 1001
Fluorit, Baryt

Berbes, Ribadesella, Asturien, Spanien; Bildbreite: 8,5 cm.

Copyright: Rudolf Hasler
Beitrag: Rudolf Hasler 2014-03-18
Fluorit, Baryt, Quarz
Aufrufe (Bild: 1361141524): 1423, Wertung: 9.18
Fluorit, Baryt, Quarz (SNr: 1005)

Berbes, Ribadesella, Asturien, Spanien. Bildbreite: 5 cm

Sammlung: Hannes Proschko (ex Robert Kunze)
Copyright: Rudolf Hasler
Beitrag: Rudolf Hasler 2013-02-17

Gesteine (Anzahl: 2)

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 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 16. Nov 2018 - 14:19:26

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Aktualität: 16. Nov 2018 - 14:19:26

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Yacimientos de Fluorita de Asturias (1998). Bocamina-Sonderh., Vol.3. (Die wohl bisher beste Beschreibung mit fantastischen Fotos von Fluoriten sowie detaillierter Beschreibung der einzelnen Lagerstätten, Gruben und der Geologie.)
  • Locker, H. (2011). Ans Meer zu den Fluoriten Nordspaniens. Lapis, Jg.36, H.4, S.15-19.
  • Alvarez, J.R.G. (2013). (I) Berbes-Caravia: Fluoritbergbau am Meer. Lapis, Jg.38, H.7-8, S.14-35.

Weblinks:


Quellangaben:

Einordnung



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