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Meetiyagoda

Andere Schreibweise: Mitiyagoda, Metiyagoda, Metiyagoda Kanda.

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Sri Lanka / Südprovinz / Meetiyagoda

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Tagebau und Untertage-Abbau.

Geo­lo­gie

Pegmatit. Mondstein in Kaolin.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=1294
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Verkürzte Pfadangabe

Meetiyagoda, Südprovinz, LK
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Das Zentrum des srilankischen Mondstein-Abbaus.


Lage

Ca. 98 km S von Colombo, ca. 18 km NNW von Galle; Abzweigung von der Colombo-Galle-Straße an der Kahawa-Kreuzung, danach kommt man direkt in das Gebiet der unübersehbaren Illama-Gruben.


Mondstein und Lagerstätten

Mondstein oder Chandrakanthi ist eine Orthoklas-Varietät von weißer Farbe, mit einem milchig - bis bläulichen Schimmer und ist durchsichtig bis durchscheinend. Er kommt in Sri Lanka recht häufig vor, meist in verwitterten Pegmatiten und wird in Schächten aus dem Illam gefördert. (siehe Sri Lanka/Allgemeine Informationen). Es gibt auch Vorkommen von Mondstein in kompaktem Gestein, bzw. aus der dem Illam unterliegenden Gesteinsschicht ( Malava) Mondstein wird trotz seines attraktiven Aussehens in Sri Lanka nicht als wertvoller Edelstein angesehen.


Sammler-Information

In einigen der Schachtanlagen kann man den frisch aus dem Malava geförderten Mondstein nicht nur als abgerolltes Material, sondern in schönen bläulichen Brocken bis zu 25 cm sehen ( tw. mit glänzenden Spaltflächen) und ggf. von dem Grubenbetreibern kaufen. Meist wird jedoch das Gewicht als Preisbemessung zugrunde gelegt, sodaß so manches interessante Stück unbezahlbar ist.

Mineralien (Anzahl: 16)

Mineralbilder (1 Bilder gesamt)

Zirkon
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Zirkon

Selbstgefundene Zirkonkristalle aus einer Flussseife im Kelani River bei Kitulgala. Der Fluß ist voller Kristalle; Hier wurde der Film die Brücke am Kwai gedreht.

Sammlung: Heinz Dieter Müller (Dieter1)
Copyright: Heinz Dieter Müller (Dieter1)
Beitrag: Dieter1 2008-03-04
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Gesteine (Anzahl: 5)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Quellangaben

  • Herath, J.W. (1985). Economic Geology of Sri Lanka, Natural Resources Series - No.1. Natural Resources, Energy and Science Authority of Sri Lanka, Colombo, 202 S.
  • Fernando, L.J.D. (1986). Mineral Resources of Sri Lanka, Science Education Series - No.17. Natural Resources, Energy and Science Authority, Colombo, 164 S.
  • Dissanayake, C.B., Chandrajith, R.O., & Tobschall, H.J. (2000). The geology, mineralogy and rare element geochemistry of the gem deposits of Sri Lanka. BULL.-GEOL. SOC. FINLAND, 72(1/2), 5-20.
  • Weibel, M. (2002). Mondstein. Mineralienfr., Jg.40, Nr.4, S.12-13.
  • Nakagawa, M., Wilbert, K.V., Manabe, T., Ranaweera, L. & Nasu, A. (2017). KAOLIN DEPOSIT AT MEETIYAGODA, SW SRI LANKA. Clay Science 21, 29–34. https://www.jstage.jst.go.jp/article/jcssjclayscience/21/2/21_210201/_pdf

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