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Staffelbruch

Als Staffelbruch wird in der Geologie eine tektonisch zusammenhängende Folge von Verwerfungen oder Bruchlinien in der oberen Erdkruste bezeichnet. Sie können sich - je nach dem Gestein des Untergrundes - aus mehreren Stufen zusammensetzen oder parallel zueinander verlaufen.

Staffelbrüche sind oft in rezenten (oder auch fossilen) Senkungsgebieten anzutreffen, zum Beispiel an den Rändern von Sedimentbecken, wo sich der Vorgang des Absinkens über eine Breite von vielen Kilometern erstrecken kann. Beispielsweise treten im Wiener Becken einige Staffelbrüche erst in 10 km Entfernung vom Beckenrand auf und können sich - wie das Leopoldsdorfer Bruchsystem - über eine Länge von Dutzenden km erstrecken.

Im geologischen Schnittbild sieht der Querschnitt wie das Staffeln bei der Höhenmessung aus, woher sich wohl der Name ableitet.

s.a. > Verwerfung


Einordnung