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Swab, Anton von

Anton von Swab (* 29. Juli 1702 als Anton Swab in Falun, Schweden; † 28. Januar 1768 Stockholm) war ein schwedischer Berghauptmann, Bergrat und Mineraloge.

Anton Swab bekam eine humanistische Ausbildung und einen Abschluss an der Universität Uppsala. Im Jahr 1723 wurde er als Schüler im Bergskollegium eingeschrieben. Zu Studienzwecken unternahm er Reisen nach Schweden, Norwegen und Finnland. 1730 reiste er in einige europäische Länder; in Sachsen studierte er Chemie bei Johann Friedrich Henckel. Zurück in Schweden im Jahre 1736 wurde er als Bergmeister beauftragt. Bergmästaregatan in Skåne and Kronoberg. Swab machte wichtige Entdeckungen: Er gewann elementares Zink aus Schalenblende, später aus Zinkblende. Zusammen mit Axel Cronstedt entwickelte er einen industriellen Prozess zur Zinkgewinnung und dann zum Einsatz bei der Messing-Gewinnung. Swab entdeckte elementares Antimon in Sala, Schweden.

Nach den Aufzeichnungen von Jöns Jakob Berzelius benutzte Anton von Swab erstmals 1738 ein Lötrohr, um aus einer Flamme mittels der zusätzlichen „Blasluft“ einen heißen Strahl auszulenken und damit Minerale zu untersuchen:

Ebenfalls 1738 entdeckte Swab das abbauwürdige Goldvorkommen Ädelfors in Småland, das ab dem folgenden Jahr und für Jahrzehnte das einzige Goldbergwerk Schwedens war.

1742 wurde Swab in die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften gewählt und 1751 wurde er auf den Namen von Swab zum Ritter geschlagen; er wurde mit dem Nordstern-Orden ausgezeichnet. Das Mineral "Svabit" bekamm seinen Namen.

Er zählt zu den bedeutenden schwedischen Wissenschaftlern, die am Gebäude des Jernkontoret („Eisenbüro“) abgebildet sind.


Literatur:

  • Carl Friedrich Plattner: Carl Friedrich Plattners Probierkunst mit dem Lötrohre: Eine vollständige Anleitung zu qualitativen und quantitativen Lötrohr-Untersuchungen.
  • Svab, Anton von. In: Herman Hofberg, Frithiof Heurlin, Viktor Millqvist, Olof Rubenson (Hrsg.): Svenskt biografiskt handlexikon. 2. Auflage. Band 2: L–Z, samt Suppl. Albert Bonniers Verlag, Stockholm 1906, S.562–63.

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