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Taaffe, Richard

Edward Charles Richard Taaffe (* 1898 Böhmen, Österreich-Ungarn als Eduard Karl Richard Graf von Taaffe; † 1967 Dublin, Irland) war ein österreichisch-irischer Gemmologe und -sammler.

Taafe wanderte 1945 ins unabhängig gewordene Irland aus und wurde dort als Gemmologe tätig. Im Oktober 1945 wurde er eher zufällig zum Entdecker des später nach ihm benannten, sehr seltenen Minerals Taaffeit (jetzt Magnesiotaaffeit-2N'2S bezeichnet): Taaffe kaufte vom Dubliner Juwelier Robert Dobbie eine größere Menge alter geschliffener Edelsteine ab. Bei der genaueren Untersuchung stellte Taaffe fest, dass ein als Spinell angesehener, aus Ceylon stammender violetter Stein eine bei einem Spinell nicht vorkommende Doppelbrechung aufwies. Da er sich dieses Phänomen nicht erklären konnte, sandte er den Stein zu B. W. Anderson im Labor der Londoner Handelskammer. Nach ausführlicher Analyse wurde schließlich erkannt, dass es sich bei dem Stein um ein neues Mineral handelte, was 1949 durch den Fund eines zweiten Exemplars bestätigt werden konnte.

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