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Testbericht Scurion 1500 mit UV Option

Im Test: Hochleistungs-LED Lampe Scurion 1500 des Herstellers - http://www.scurion.ch

Der Lampenkopf
Der Lampenkopf

Lichttest einer Scurion 1500

Stefan

Lieferung und Montage

Die speziell auf die Bedürfnisse für Mineraliensammler abgestimmte Scurion 1500 mit UV Option wird primär in 2 Teilen und Zubehör geliefert. Auf der einen Seite der Lampenkopf mit Verbindungskabel und Durchführung für den Batteriekasten. Und dann der Batteriekasten der in seiner geschwungen Form an einen Flachmann erinnert. Zum Testen lag uns eine Version mit kurzem Kabel zur Befestigung von Lampenkopf und Batteriekasten am Helm vor.

Zur Montage am Helm ist technisches Geschick hilfreich. Es müssen ein paar Bohrungen am Helm vorgenommen werden. 3 Bohrungen vorne für die Montage des Lampenkopfes und 2 Bohrungen hinten für die Installation das Batteriekastens.

Bei der Montage des Lampenkopfes ist darauf zu achten, dass die leicht ausgeschnittene hintere Lampenseite nach unten zeigt, da die Lampe im Einsatz sonst nicht weit genug nach unten gekippt werden kann. Je nach Helm ist auf die passende Montagestelle zu achten. Wir verwenden gerne umgebaute Bauhelme die mit zusätzlichem Kinn, Nackenriemen bestens für Bergwerke geeignet sind. Die scharfkantigen Gesteine an die man oft mit dem Helm hinrumpelt machen diesen zum Verschleißteil. Da Bauhelme etwas stärker fliehend nach hinten verlaufen ist die Montage der Lampe mit max. Neigung nach unten gerade noch problemlos möglich. Ggf. müssten die oberen Montagelöcher unterlegt werden um einen steiler Winkel zu erzielen.

Um das Kabel im Helm zu verlegen sind entweder vorhandene Bohrungen neben dem Lampenkopf zu nutzen oder eine weitere Bohrung für die Kabeldurchführung anzubringen. Um die Bohrung nicht zu groß ausführen zu müssen, ist die vormontiere Kabeldurchführung für den Batteriekasten zuerst vom Kabel zu entfernen. Da das Kabel mit bereits angebrachtem Stecker nicht durch die Verschraubung passt muss der Stecker zuerst demontiert werden. Dies ist in der beigelegten Schnellanleitung beschrieben. Wir haben uns entschieden einfach die Bohrung größer auszuführen und das Kabel samt Verschraubung durchzuführen. Ist alles vorbereitet kann das in der Länge gut dimensionierte Kabel einfach im Helm verlegt werden. Dies schütz vor Beschädigungen. Montagematerial wie Kabelschlaufen und Schrauben gehören zum Lieferumfang. Ist das Kabel verlegt, wird es mit der Verschraubung wasserdicht mit dem Batteriekasten verbunden.

Bei unserer Lampe war zusätzlich ein kleines metallenes Sicherheitsseil für den Batteriekastendeckel dabei. Dieses haben wir über eine der Deckelöffnungsschrauben geführt und auf der anderen Seite am Helm verschraubt. So kann der Deckel nicht versehentlich aus der Hand gleiten und verloren gehen.

Alles in allem ist die Montage in einer halben Stunde oder auch kürzer möglich. Bei etwas Geschick sind keine allzu großen Hürden zu bewältigen. Das sorgfältige Studium der Montage- und Bedienungsanleitung ist Pflicht.

Erster Eindruck

Die Lampe mit Batteriekasten am Helm ist im Gewicht gut ausgewogen. Der Batteriekasten mit eingesetzter Batterie ist etwas schwerer, was den Schwerpunkt etwas nach hinten verlegt und damit zentraler über der Wirbelsäule. Das Tragegefühl ist angenehm und erscheint im ersten Eindruck unbelastend.

Ein kurzer Dreh an der Achse am Lampenkopf wird es im wahrstem Sinne des Wortes hell. Die beiden LEDs entfalten auf hellster Stufe eine enorme Leuchtkraft. Beflügelt vom Lichtkegel testeten wir die Lampe bei Nacht. Eine 30 Meter entfernte Fichte konnten wir problemlos ausleuchten. Über den Schaltknopf lassen sich verschiedene Lichtkombinationen einschalten. Spotlicht und Raumlicht können verschieden kombiniert werden. Diese lassen sich auch über einen Programmiermodus verändern.

Die in dieser Version verbaute UV-LED arbeitet im langwelligem UV Bereich und macht sich nur durch plötzlich hell strahlendes weißes Papier bemerkbar, während es sonst dunkel bleibt. Der Hauptanteil des Lichtes liegt dem entsprechend, sehr positiv, nur im UV Bereich.

Wir haben schon viele Lampen getestet und sind anhand des stolzen Preises für dieses Hightech-Produkt mit hohen Erwartungen an den Test gegangen. Bisher sind wir angenehm überrascht. Bauweise und Lichtleistung machen neugierig auf die Erprobung bei einer Bergwerksbefahrung.

Unten rechts der helle Punkt ist der Lampenkopf, der den Raum hell ausleuchtet.
Unten rechts der helle Punkt ist der Lampenkopf, der den Raum hell ausleuchtet.

Lichttest einer Scurion 1500

Stefan

Einsatz unter Tage im Bergwerk

Wir haben uns als Ziel gesetzt die Lampe unter Tage in den üblichen Einsatzgebieten nach verschiednen Kriterien zu testen.

  • Raumausleuchtung
  • Ausleuchtung von Schächten und Gängen
  • Farbwiedergabe (Erforschen der Mineralogie und Geologie)
  • Nutzbarkeit, Zuverlässigkeit und Stabilität im Einsatz
  • Fotografieren
  • UV-Option
  • Arbeiten mit der Strinlampe

Um Vergleichswerte zu erhalten haben wir weitere Stirnlampen mitgeführt. Darunter eine Selbstbaulampe mit 5 Watt Cree LED; ein kostengünstiges Produkt aus China (60€) mit geschätzten 500 Lumen Lichtleistung, sowie ein kostengünstiges Produkt aus der Schweiz (50€) welches bisher ergänzend zu einer Karbidlampe zum Einsatz kam. Außer Konkurrenz - da eine Handlampe - hatten wir noch eine Schachtlampe mit ca. 15.000 Lumen Lichtleistung dabei. Weitere kleine Notlampen wurden nicht als Testobjekt heran gezogen.

Links ist der Lichtkegel der Scurion zu sehen. Rechts die billigeren Produkte.
Links ist der Lichtkegel der Scurion zu sehen. Rechts die billigeren Produkte.

Lichttest einer Scurion 1500

Stefan

Raumausleuchtung

In einem großen unter Tage Abbauraum konnten wir die Leuchtkraft der mitgebrachten Lampen testen. Vom Tageslicht kommend gelang es der Scurion problemlos, auch ohne längere Augen-Anpassungszeiten den Raum zu erhellen. Im Spotkegel, der auf ca. 40m Entfernung einen Großteil des Raumes ausleuchtete, waren gut die Abbaue und das Gestein zu erkennen. Unseren Vergleichslampen gelang dies nach kurzer Eingewöhnung auch, allerdings mussten hier klare Abstriche in der Helligkeit und im Volumen des Lichtes gemacht werden. Überlagert das Licht der Scurion Lampe den Lichtkegel der anderen Lampen, ist deren Kegel nicht bis kaum noch wahrzunehmen.

Unser mitgeführtes Schachtlicht, was nur auf kurzen Einsatz konzipiert ist, brachte eine noch gleichmäßigere Ausleuchtung, darüber hinaus aber keine Vorteile für den Normaleinsatz.

Durch einen Schwenk (2 Sek. Belichtung) konnte fast der komplette vordere Raum beleuchtet werden
Durch einen Schwenk (2 Sek. Belichtung) konnte fast der komplette vordere Raum beleuchtet werden

Lichttest einer Scurion 1500

Stefan

Ausleuchtung von Gängen

Während in großen Räumen der Spot oft von Vorteil ist, wird in Gängen eher ein breitgefächertes Licht benötigt. Dieses hat bisher die Karbidlampe sehr gut abgedeckt. Hohe Energiedichte und gute Rundumstrahleigenschaften verbunden mit wenig Transportgewicht sprechen für dieses Leuchtmittel.

Hier kann die Scurion 1500 in besonderer Weise beeindrucken. Eine der Hochleistungs-LEDs ist ohne Optik als Rundumstrahler ausgelegt und leuchtet einen nahezu 180 Grad Winkel angenehm hell aus. Genug Licht um seitlich und im Nahfeld einigen Metern auszuleuchten. Mit zugeschaltetem Punktstrahler, lassen sich bequem Gänge und das Nahfeld im Einklang ausleuchten ohne den Kopf ständig schwenken zu müssen um Dunkelfelder zu erhellen.

So sieht es aus wenn die volle Helligkeit eingeschaltet ist
So sieht es aus wenn die volle Helligkeit eingeschaltet ist

Lichttest einer Scurion 1500

Stefan

Farbwiedergabe

Als weiterer möglicher Vorteil von Karbid bleibt noch die Licht-farbe und -Spektrum zu beurteilen. Karbid hat ein deutlich gelblicheres Licht, welches bei Mineralien teils einen guten Kontrast zum Gestein ermöglicht. Dies war insbesondere wegen der geringen Helligkeit unter Tage von Vorteil.

LED Lampen weisen zumeist nur einen Farbwiedergabeindex (Ra) von 80 aus. 100 Ra würde dem Tageslicht entsprechen. Mit diesem Problem hat auch die auf Energieeffizienz und Leistung ausgelegte Cree LED in der Scurion zu kämpfen. So kann es vorkommen, dass einzelne Farben etwas verfälscht gegenüber dem Tageslicht wiedergegeben werden. Im Praxistest konnten wir dies nicht feststellen. Unter Laborbedingungen ist das Manko aber nachweisbar. Im Feldeinsatz, für den die Lampe ausgelegt wurde, spielt es aber keine Rolle. Die gleichmäßige und angenehme Ausleuchtung machen den theoretischen Nachteil problemlos wieder wett. Halogenlampen könnten der Scurion mit einem Ra von fast 100 in diesem Punkt noch das Wasser reichen, fallen aber wegen dem schlechten Wirkungsgrad und den damit verbundenen kürzeren Laufzeiten bei gleicher Akkugröße raus.

Sekundärmineralien
Sekundärmineralien

Auf der 12. Sohle; ca. 500 m Untertage; Svornost Schacht, Jachymov, Tschechien; 19. Jun. 2011

Stefan

UV-Option

Um fluoreszierende Mineralien leichter aufspüren zu können wurde unsere Scurion mit einer optionalen UV-LED bestückt. Diese arbeitet im langwelligen UV-Bereich. Im Bergwerk konnten wir keine UV-aktiven Mineralien entdecken.

Da wir uns mit dem Ergebnis nicht zufrieden geben wollten, haben wir die UV-LED gegen eine Mineraliensammlung getestet. Uranmineralien wie Liebigit, Uranocircit, Torbernit und weitere leuchteten durch die unscheinbare UV-LED hell gelb und grün. Die Fluoreszenz ist auch unter normalem Umgebungslicht noch wahrnehmbar. Auch wenn die LED eine gute UV Lampe nicht ersetzt ist sie doch ein nützliches Werkzeug, dass zumindest bei leicht anzuregenden Mineralien im UV Bereich hilfreich sein wird. Ein Test in einem Bergwerk mit z.B. Uranglimmern wäre erfolgversprechend.

UV-Mineralien
UV-Mineralien

Uranmineralien unter dem UV-Licht der Scurion 1500

Stefan

Die UV-Lampe ist keinesfalls während des Gehens in Bergwerken einzusetzen. Ohne fluoreszierende Mineralien oder Gegenstände befindet man sich in nahezu für das Auge völliger Dunkelheit.

Nutzbarkeit, Zuverlässigkeit und Stabilität im Einsatz

Der professionelle Aufbau des Lampenkopfes verspricht robuste Eigenschaften und gute Wärmeabfuhr der LEDs. Im Betrieb konnten wir bei einer Umgebungstemperatur von 15 bis 0 Grad Celsius keine nennenswerte Wärmeentwicklung am Lampenkopf feststellen. Unseren knapp über 4 Stunden dauernden Test überstand sie trotz einiger minderschwerer Rempler ohne Beschädigungen. Wegen der eingebauten UV LED musste als Deckglas ein Kunststoff-Glas verwendet werden. Mineralglas würde sonst die UV-Strahlen filtern. Wir konnten nach dem ersten Test keine Kratzer feststellen. Ein kostengünstiger, bisher verwendeter Strahler erwies sich als weniger robust.

Der Batteriekasten ist in der Formgebung gut ausgelegt. Die Akkus werden mit einem 2-poligen Stecker innerhalb des Batteriekastens angesteckt. Hier vermuten wir zugleich die größte Schwachstelle der Lampe. Das Einsetzen der Akkus ist ein wenig kniffelig, da Kabel und Stecker irgendwie im Weg sind. Auch kommt die Vermutung auf, dass die Kabel durch die „Biegeaktionen“, bei der Suche nach der besten Passform, irgendwann abbrechen könnten. Hierbei handelt es sich aber bisher nur um einen subjektiven Eindruck. Da die Lampe bei uns nicht tagtäglich eingesetzt wird, werden wir die Grenzen nicht ausloten können. Ist der Akku eingesetzt sitzt er sicher in der Halterung und ist wasserdicht abgeschlossen. Wir hielten wegen dem möglichen Manko Rücksprache mit dem Hersteller, der uns versicherte, dass es bisher keinen Fall gab in dem es zu solchen Fehlern kam.

Nähe Pumpenraum
Nähe Pumpenraum

Auf der 12. Sohle; ca. 500 m Untertage; Svornost Schacht, Jachymov, Tschechien; 19. Jun. 2011

Stefan

Ein weiteres mögliches Problem sehen wir bei den Akkus selbst. Li-Ion-Akkus sind meist nur für einen Einsatz bei Plusgraden spezifiziert. Inwieweit hier Probleme zu erwarten sind konnten wir nicht testen. Bei unserem Einsatz bis 0 Grad hatten wir keinerlei Probleme. Eine Lagerung der Akkus unter Null Grad z. B. im Auto übernacht, könnte eine Tour am nächsten Tag beeinträchtigen. Wir konnten die Problematik bereits bei Kamera-Akkus nachstellen, die ohne vorheriges Erwärmen der Akkus keine Energie bereit stellen wollten. Auch hier haben wir uns vorsorglich beim Hersteller erkundigt, der uns einen Einsatzbereich bis max. -20 Grad versicherte. Hier ist allerdings mit kürzeren Laufzeiten zu rechnen.

Li-Ion-Akkus haben in der Vergangenheit schon Schlagzeilen durch Brand und Explosion gemacht. Hierbei handelte es sich um äußerst seltene Produktionsfehler. Theoretisch wäre auch ein Kurzschluss durch Beschädigung der Anschlussleitung denkbar. Der Verschluss des Akkugehäuses ist in diesem Punkt pfiffig gewählt. Sollte es zu einem Kurzschluss mit Überhitzung kommen wird der aufgestaute Druck konstruktionsbedingt nach oben durch den Verschluss und damit weg vom Träger abgeführt. Ein echtes Plus an Sicherheit.

Die Lampe und Batteriekasten auf dem Helm stellen auch nach knapp 4 Stunden keine Beeinträchtigung dar. Das ausgewogene Gewicht lässt keine Verspannungen aufkommen. Keine lästigen Kabel oder Schläuche die herum baumeln. Alles ist sauber aufgeräumt. Die Handhabung ist angenehm.

Einzig das Umschalten der verschiedenen Lichtmodi ist gewöhnungsbedürftig. Die UV-LED ist für das Auge derart dunkel, dass es schwer fällt auf dem Kopf zu beurteilen ob die Lampe aus ist oder im UV-LED Modus läuft. Des öfteren musste der Helm abgenommen werden um den Status zu verifizieren. Beim unachtsamen weiterschalten schaut man leicht versehentlich in die volle Helligkeitsstufe die das Auge erst mal mit kurzen Anpassungsschwierigkeiten quittiert. Auch hatten die Mitbefahrer gelegentlich das Vergnügen in das wirklich helle Licht zu blicken. Hier muss man sich selbst disziplinieren und bei der Handhabung etwas sorgsamer als mit schwächeren Leuchtmitteln umgehen. Ein Manko, was aber kaum der Lampe angelastet werden kann.

In unserem Test hat die Lampe bei durchschnittlichem Einsatz in verschiedenen Schaltstufen auch nach über 4 Stunden noch die Hälfte der Akkukapazität angezeigt.

Fotografieren

Die Scurion 1500 ermöglicht es problemlos ohne Blitz unter Tage Fotos anzufertigen. Eine geringfügig längere Belichtung und es sind gleichmäßig ausgeleuchtete Fotos möglich. Wer sich bereits an der Fotografie in Höhlen und Bergwerken versucht hat, weiß vermutlich, dass gleichmäßiges Licht die Stimmung nicht immer wiedergibt. Als Trick kann eine längere Belichtung gewählt werden und das Spotlicht während der Aufnahme kreisend an die zu belichtenden Punkte geführt werden. Bei unseren Tests war die Scurion selbst auf niedrigster Helligkeitsstufe so hell, dass die Belichtung so kurz eingestellt werden musste, dass man mit dem punktuellen Beleuchten kaum nachkam oder alternativ die Blende sehr klein eingestellt werden musste. Die beigefügten Bilder wurden alle mit Beleuchtung durch die Scurion 1500 erstellt.

ausgeleuchtet bei niedriger Helligkeit
ausgeleuchtet bei niedriger Helligkeit

Lichttest einer Scurion 1500

Stefan

Auf dem Weg zu den Radonquellen
Auf dem Weg zu den Radonquellen

Auf der 12. Sohle; ca. 500 m Untertage; Svornost Schacht, Jachymov, Tschechien; 19. Jun. 2011

Stefan

Arbeiten mit der Stirnlampe

Durch den guten Tragekomfort, die gute Verarbeitung ohne störende Leitungen und Schläuche ist eine gute Bewegungsfreiheit gewährleistet. Die gleichmäßige Ausleuchtung ist angenehm und lässt ein weitest gehend schattenfreies Arbeiten zu. Durch die robuste Bauweise ist auch bei absplitterndem Gestein kein Ausfall des Leuchtmittels zu erwarten.

Um Pläne studieren zu können ist ein weiches, blendfreies Licht von Vorteil. Durch den Streulichtmodus auf niedriger Stufe ist dies bequem möglich. Punktstrahler wirken blendend und Karbidlicht zu düster.

Fazit

Die Scurion 1500 ist hell und verfügt über ausgewogenes Licht. Sie ist ausdauernd und angenehm zu tragen. Die Verarbeitung wirkt robust und hat keine störenden Teile. Ohne Zweifel die beste bisher getestete Stirnlampe.

Wer gerne unter Tage geht und über das notwendige Budget verfügt kann mit dieser Lampe wenig falsch machen.

Wer die Lampe bei Minusgraden einsetzten möchte, sollte sich über die verkürzten Laufzeiten bewusst sein. Ein wenig Rücksicht auf Mitbefahrer ist wegen der enormen Helligkeit angebracht.

Der Preis der hier getesteten Version liegt bei knapp 800€.

- Testbericht - Stefan, Juni 2011