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Alexander Tollmann

Alexander Tollmann (* 27. 6. 1928 in Wien; † 8. 8. 2007 in Wien) war ein österreichischer Geologe.

Tollmann schloss sein Studium in Wien mit der Dissertation „Das Neogen am Südwestrand des Leithagebirges zwischen Eisenstadt und Hornstein“ ab. Danach war er Assistent an der Universität Wien. Mitte der 1950er Jahre kartierte er in den Radstädter Tauern und klärte deren komplizierten Deckenbau.

Ab 1969 war er an der Universität Wien außerordentlicher Professor, ab 1972 ordentlicher Professor, und von 1972 bis 1984 Vorstand des Instituts für Geologie. Er emeritierte 1996.

Tollmann beschäftigte sich vor allem mit der Geologie und Tektonik der Ostalpen und veröffentlichte ein mehrbändiges Werk über die Geologie von Österreich. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit war die Geologie der nördlichen Kalkalpen, dazu verfasste er drei große Monografien.
Er war Ehrenmitglied der Österreichischen Geologischen Gesellschaft, 1989 erhielt er die Eduard-Sueß-Gedenkmünze.

In seinen späten Jahren - nach dem Tod seiner Frau und Forschungspartnerin Edith Kristan-Tollmann 1995 - wandte er sich vermehrt der Esoterik zu, was seinem wissenschaftlichen Ansehen durchaus abträglich war. Seine zuvor erbrachten wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Geologie sind dennoch unbestritten.


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