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Valec (Waltsch)

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Tschechien / Karlsbad, Region (Karlovarsky kraj) / Karlsbad (Karlovy Vary), Bezirk / Luditz (Zlutice) / Waltsch (Valec; Valeč)

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Schürfe von Sammlern

Geo­lo­gie

Basaltische Gesteine

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Das Fundgebiet liegt am Rande, bzw. in einem militärischen Sperrgebiet, kann jedoch teilweise tagsüber ohne Einschränkungen betreten werden, weiterhin sind Grenzen von Naturschutzgebieten zu beachten (Informationen aus: http://www.mapy.cz/)

GPS-Ko­or­di­na­ten

Valeč (Waltsch) - Ort



Valeč (Waltsch) - Ort

WGS 84: 
Lat.: 50,17428709° N, 
Long: 13,25406075° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 10' 27,434" N,
   Long: 13° 15' 14,619" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=5928
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Verkürzte Pfadangabe

Waltsch, Luditz, Karlsbad, CZ
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Waltsch (Valeč) ist eine klassische Fundstätte, vor allem für Hyalit. Auch Goethe hatte solchen in seinen Sammlungen.
Dieser kommt in traubigen Gebilden, zusammen mit Staffelit, auf basaltischen Gesteinen vor.
Die erste Nennung in der Literatur erfolgte wohl 1823 durch F. Zippe: "... Der Hyalith von Waltsch ist unter den bisher bekannten Vorkomnissen dieses Fossiles eines der ausgezeichnetsten, und die traubigen Rinden haben oft ein Dicke von 3 Linien."
Zepharovich (1859) bezeichnet den Fundort und die Funde als "Am Filirsch-Bg. und auf der hohen Lauer, nordwestlich von Waltsch, wasserklare, getropfte, traubige u. a. Gestalten, oft von vorzüglicher Schönheit auf Klüften und in Hohlräumen des blasigen Basaltes".
In Tschermaks Min. u. petrogr. Mittheilungen (1902) finden sich u. a. folgende Angaben : "Der neue Hyalithfundort Mühlberg bei Lochotin liegt WNW von Waltsch und westlich vom Filirschkamm, dem Hauptfundort der Waltscher Hyalithe. ... Die vorgelegten Stücke zeigen recht auffallende Unterschiede in der Färbung (farblos, blassgrünlich, röthlichgelblich, schwärzlich etc.). ... Auch ein schönes Stück rothen Hyalithes vom Filirschkamm bei Waltsch war beigelegt. Ferner ein interessantes Stück vom Wladarsch bei Chiesch, welches einen Lavafladen darstellt, der an einer Stelle mit einem kleintraubigen Ueberzug von Hyalith versehen ist. Auch dieser Fundort ist neu für Hyalith."
In den Jahren nach 1990 wurden, wohl meist durch tschechische Sammler, schöne Neufunde getätigt. Diese scheinen u. a. nördlich des Ortes (Jedliny / Hohe Tanne Berg), tätig gewesen zu sein.

Mineralien (Anzahl: 4)

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Aktualität: 22. Jan 2021 - 10:39:40

Mineralbilder (25 Bilder gesamt)

Opal-AN
Aufrufe (Bild: 1350224967): 6201, Wertung: 9.75
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Valeč, Karlovy Vary Region, Czech Republic; Field of View 8mm

Copyright: Vitezslav Snasel
Beitrag: Vita 2012-10-14
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Valeč, Karlovy Vary Region, Czech Republic; Field of View 7mm

Copyright: Vitezslav Snasel
Beitrag: Vita 2012-10-14
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Opal-AN

Valeč, Karlovy Vary Region, Czech Republic; Field of View 8mm

Copyright: Vitezslav Snasel
Beitrag: Vita 2012-10-14
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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Zippe, F. (1823): Beiträge zu Kenntnis des böhmischen Mineralreichs; in: Verhandlungen der Gesellschaft des vaterländischen Museums in Böhmen; Erstes Heft; Prag, 1823, S. 84 Google
  • Schuchardt, Chr. (1849): Goethes Sammlungen; Dritter Theil: Mineralogische und andere naturwissenschaftliche Sammlungen; Jena, 1849, S. 205 Google
  • Zepharovich, Victor, Ritter von (1859): Mineralogisches Lexicon für das Kaiserthum Österreich; Wien, S.296 Google
  • Tschermaks Min. u. Petrogr. Mittheilungen, Wien, 1902, S. 89
  • Weise, C. (1985). Hyalit von Valec (Waltsch) in der Tschechoslowakei. Lapis, Jg. 10, Nr. 4, S. 18.
  • Hyrsl, J. (1993). Die neuesten Mineralienfunde in der Tschechischen und in der Slowakischen Republik. Min.-Welt, Jg. 4, Nr. 2, S.48-50.

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