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Gustav Tschermak

Gustav Tschermak
Gustav Tschermak

Wien.

Archiv: Doc Diether

Prof. Gustav Tschermak (Czermak), Edler von Seysenegg (* 19.4.1836 Littau, Mähren; † 4.5.1927 Wien) war ein österreichischer Mineraloge.

1856 begann Tschermak an der Universität Wien zu studieren. Er widmete sich zuerst dem Studium der Chemie und Botanik. Seine geologischen und mineralogischen Kenntnisse eignete er sich hauptsächlich autoditaktisch an.

In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen wurde er 1906 von Kaiser Franz Joseph I. in den erblichen Adelsstand erhoben und erhielt das Prädikat Edler von Seysenegg.

Tschermak war ab 1868 Professor in Wien, seine Hauptforschungsgebiete waren die Chemie der Silikatminerale und Meteoriten. 1871 gründete er die Zeitschrift „Mineralogische Mittheilungen“, er war Gründungsmitglied der Mineralogischen Gesellschaft und deren erster Präsident.

Nach ihm wurde das Mineral Tschermakit benannt.


Literatur:

  • Die mikroskopische Beschaffenheit der Meteoriten - Stuttgart, E. Schweizerbart'sche Verlagshandlung (1885). - Engl. Übersetzung: "The Microscopic Properties of Meteorites" von John A. Wood und E. Mathilde Wood, Smithsonian Institution, Washington D.C. (1964).
  • "Lehrbuch der Mineralogie" - Wien, Hölder 1884 (9. Aufl. 1923) 5. Aufl. - Wien : Hölder, 1897.
  • R. Exel (1993). Die Mineralien und Erzlagerstätten Österreichs. Eigenverlag, Wien. S.33.

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