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Wagner, Franz Michael von

Franz Michael Ritter von Wagner (* 20. August 1768 Waldershof, Oberpfalz; † 27. April 1851 München) war ein deutscher Montanist.

von Wagner absolvierte sein Gymnasium mit Abschluss am Gymnasium in Amberg. Dann folgte ein naturwissenschaftliches Studium an der herzoglichen Universität Ingolstadt. Wagner erhielt 1791 seine erste Stelle als Berg- und Hüttenverwalter in Fichtelberg. Er wechselte 1794 als Oberberggerichtsverweser nach Bergen im Chiemgau, 1803 wurde er zum Salinenadministrator in Reichenhall und Traunstein bestellt. 1806 wurde Wagner die Direktion des Oberbergamtes in Schwaz in Tirol übertragen. 1809 nach München versetzt, wurde er zum Oberstbergrat ernannte mit der Umorganisation sämtlicher Salzburgischer Berg- und Hüttenämter und zugleich mit der Übernahme der Hauptbuchhaltung betraut wurde. Franz Michael von Wagner wurde 1820 von König Max als Oberberg- und Salinenrat in das Kollegium der Generalbergwerks-, Salinen- und Münzadministration berufen. Im Jahr 1823 wurde er in der Nachfolge des verstorbenen Geheimrats Mathias von Flurl zum Direktor und Leiter, im Folgejahr als Generaladministrator zum Vorstand dieser höchsten Landesstelle ernannt. Seit 1824 war er außerordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Der 1849 in den Ruhestand verabschiedete Franz Michael von Wagner erwarb sich besondere Verdienste um die Entwicklung des bayerischen Bergwerks- und Hüttenwesens in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Das Mineral "Wagnerit" wurde nach ihm benannt.


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